Artikel dieser Ausgabe aus Wellness & Gesundheit
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Tipps mit Biss
So pflegen Sie Ihre Zähne richtig
Auf manchen Dingen möchte selbst der entscheidungsfreudigste Mensch gern lang rumkauen – mittels seiner Zähne. Die dienen aber nicht nur der problemlosen Nahrungsaufnahme und verhelfen den Gesichtskonturen zum Vorteil, ihr Zustand hat mitunter auch starken Anteil an unserem gesamten körperlichen Befinden.
Umso wichtiger ist eine umfassende und regelmäßige Zahnpflege. Und die kommt ohne viel Schnickschnack aus, wie die folgenden Regeln deutlich machen.
Die Zahnpasta
- Die Zahnpasta sollte nicht zu viele Schmirgelstoffe enthalten, da diese der Zahnoberfläche schaden. Insbesondere bei frei liegenden Zahnhälsen sind Zahnpasten mit dem Zusatz „sensitiv“ die bessere Wahl.
- Raucherzahncremes sind sehr aggressiv und nur von Zeit zu Zeit empfehlenswert.
Die Bürste
- Verwenden Sie Kunststoffborsten, sie gewährleisten eine bessere Hygiene.
- Putzen Sie immer von oben nach unten und niemals horizontal, denn dadurch wird der Zahnschmelz angegriffen.
- Putzen Sie Ihre Zähne 2–3-mal täglich jeweils gut 2 Minuten.
- Elektrische Zahnbürsten bieten mehr Komfort aufgrund ihrer Eigenrotation, reinigen aber nicht besser als Handzahnbürsten.
- Die Zahnseite geht dazwischen
- Bei schmalen Zahnzwischenräumen empfiehlt sich der Einsatz von Zahnseide zum Entfernen von Essensresten. Sind die Zwischenräume größer, kommen besser Zahnzwischenraumbürsten zum Zug. (Die Bürsten sind in verschiedenen Größen erhältlich – Ihr Zahnarzt berät Sie dazu.)
- Mundwasser verschafft kurzfristig einen guten Atem, dient darüber hinaus aber nicht der Zahnpflege. Günstiger und hilfreicher ist es, den Zahnpastaschaum für die Dauer von ca. 30 Sekunden durch die Zahnzwischenräume vor- und zurückzupressen.
- Kaugummikauen erhöht den Speichelfluss und reinigt zusätzlich die Zähne.
Sehr bestechend: der Zahnstocher
Bereits im Altertum wusste man um die Wichtigkeit regelmäßiger Zahnpflege. Da die Zahnbürste noch nicht erfunden war, nutzten die Menschen Zahnstocher. In der Regel waren sie aus Holz, doch wer es sich leisten konnte, ließ sie sich auch versilbern oder vergolden. In jedem Fall erfreuten sie sich schon früh besonderer Wertschätzung, wie archäologische Grabfunde gezeigt haben.
Im 17. Jahrhundert avancierte der Zahnstocher in den gehobenen Kreisen sogar zu einem Modeartikel. Auf vielen Porträts schmücken neben kostbaren Ketten auch diese Reinigungsutensilien den Ausschnitt der Damen – und das in den luxuriösesten Varianten.
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