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Samstag, 04. Februar 2012
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Artikel dieser Ausgabe aus Wellness & Gesundheit

Soll ich pusten?

Verletzungen - vom Trost- bis zum Gel-Pflaster.

Trostpflaster würden eigentlich in jeden Erste-Hilfe-Kasten gehören. Denn auch die Seele ist verwundbar. Was bei einem »psychischen Knacks« tröstend und heilend wirkt, ist aber höchst individuell – und vielleicht fehlen Trostpflaster deshalb im Verbandskasten.

Einfacher und universeller verhält es sich mit den Pflastern für die Haut, trotz der Produktvielfalt, die wir Ihnen an dieser Stelle einmal vorstellen.

Von der Wunde hängt es ab.
Schon in vorgeschichtlicher Zeit legten Menschen Blätter oder Baumbast zum Schutz vor weiterem Unheil und zur Förderung des Heilungsprozesses auf ihre Wunden. Ende des 19. Jahrhunderts kam das erste industriell gefertigte Kautschukpflaster in den USA in den Handel. In Deutschland war es der Apotheker Carl Paul Beiersdorf, der 1882 zunächst ein Patent zur »Herstellung von gestrichenen Pflastern« anmeldete. 1922 verkaufte sein Unternehmen hier zu Lande das erste Pflaster mit Wundauflage, das allseits bekannte »Hansaplast«.

Mittlerweile ist das Angebot an Pflastern riesig geworden. Kinderpflaster, wasserabweisende oder wasserfeste Pflaster, Elastik- und Sensitivpflaster, Gel-Pflaster und vieles mehr. Es kommt darauf an, für welchen Zweck es eingesetzt werden soll. So heilen offene, flächige Wunden besser, wenn sie feucht gehalten werden. Das leisten beispielsweise Gel-Pflaster. Hat sich ein Schorf gebildet, sollten Sie hingegen auf luftabschließende Pflaster verzichten. Kleinere Schnittwunden ebenfalls mit luftdurchlässigen Pflastern schützen.

Im Herbst beginnt wieder die Hochsaison fürs Wandern, es besteht die Gefahr der Blasenbildung an den Füßen. Wer empfindliche Stellen an den Füßen hat, kann sie mit Standardpflastern ohne Wundauflage (zum Beispiel Leukoplast) abkleben und so die Blasenbildung vermeiden. Wen es erwischt hat und bei wem sich das Blasendach bereits abgelöst hat, kann zu speziellen Gel-Pflastern greifen und damit beruhigt weiterlaufen.

Ein Tipp für den Geldbeutel: In aller Regel ist »Meterware« günstiger als vorgeschnittene Einzelpflaster (Strips).

Das Team von meineGesundheitsapotheke.de wünscht Ihnen bei all Ihren Aktivitäten stets eine heile Haut!

Fotos: fotolia / mr. nico (1)