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Donnerstag, 24. Mai 2012
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Pollen jucken Sie nicht mehr!

So können sich Allergiker nachhaltig schützen.

Nach dem langen, harten Winter begann die Pollenflugsaison dieses Jahr mit Verspätung: Statt im Januar und Februar sorgten die so genannten Frühblüher Erle und Hasel erst im märz für Schniefnasen und juckende Augen. Allergiker brauchen jetzt Hilfe. 

Für Heuschnupfen-Patienten, die gegen Pollen mehrerer Baumarten allergisch sind, brechen harte Zeiten an: Die Blütezeiten der Frühblüher überlagern sich mit denen von Birke, Pappel und Weide, Esche, Buche und Eiche. Bereits im Februar warnte die Europäische Stiftung für Allergieforschung in Berlin vor einem starken Birkenpollenflug in diesem Jahr.

Dauerhafte Besserung ist möglich

Doch keine Angst: Mit der Wahl der richtigen Medikamente braucht kein Allergiker mehr »die Nase voll« zu haben vom Frühling. Bei leichten Beschwerden reichen Augentropfen, Nasensprays, homöopathische Mittel oder Nasenspülungen, zum Beispiel mit Emser Salz. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, ob eine vorbeugende Anwendung mit so genannten Mastzellen-Stabilisatoren sinnvoll ist. Diese Wirkstoffe wie Cromoglicinsäure oder Nedocromil verhindern, dass bestimmte Abwehrzellen, die Mastzellen, beim Kontakt mit Allergenen Histamine freisetzen – Botenstoffe, die Juckreiz und Entzündungsreaktionen auslösen. Sind die Schleimhäute stark gereizt oder leiden Sie gar unter Atembeschwerden, sind Antihistaminika in Tablettenform die Mittel der Wahl. Moderne Medikamente mit den Wirkstoffen Cetirizin oder Loratadin machen, im Gegensatz zu ihren Vorgängern, kaum müde. Langfristige Besserung verspricht allerdings nur eine Hyposensibilisierung. Sie bekämpft nicht die Symptome, sondern die Ursachen einer Allergie: die Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe. Hyposensibilisierungen gibt es als Kurz- oder Langzeittherapie. Im Abstand von meist einer Woche spritzt der Arzt kleine Mengen der allergieauslösenden Substanzen unter die Haut. Als Alternative können manche Allergene (speziell Gräserpollen) auch in Form von Tropfen oder Tabletten eingenommen werden. Das Team von meineGesundheitsapotheke.de 

Fotos: Shutterstock (2)