Artikel dieser Ausgabe aus Wellness & Gesundheit
Meine Gesundheitsapotheke
Lebensgefühl, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit
Wellness – die sanfte Therapie
Der Begriff Wellness ist ein geflügeltes Wort geworden, aber nur wenige kennen die genaue Bedeutung und die persönliche Verantwortung, die mit diesem Megatrend zusammenhängen.
Der eigene Lebensstil entscheidet zu mehr als 50 % über die Lebenserwartung. Die moderne Medizin kann körperliche Probleme zwar behandeln und lindern, doch die Anzahl der körperlich und psychisch dauerhaft kranken Menschen steigt vor allem in der westlichen Welt immer weiter an. Es macht also wenig Sinn, ohne Rücksicht auf die Gesundheit zu leben. Es macht aber auch keinen Sinn, furchtsam alle Regeln der Prävention zu befolgen und auf eine Jahrzehnte später folgende Belohnung zu hoffen. Wellnessprogramme sind der erste Schritt, um Krankheiten und Verletzungen vorzubeugen, sind aber auch Bestandteil eines Lebensstils, der Kraft, Energie und Wohlbefinden fördert.
Der Körper will sich sanft erholen
Ob Essen oder Trinken, Bewegung, Stressabbau, Arbeit, Freizeit, Liebe oder Glauben: Es gibt immer die Wahl zwischen ungesundem und gesundem Genuss. Wurde früher viel zu häufig auf das Motto “No pain, no gain“ (= Nur wenn es weh tut, ist es gut) vertraut, so suchen die Menschen heute viel eher in sanfteren Methoden der körperlichen Bewegung einen Ausgleich zu ihrer beruflichen Tätigkeit. Körperliche Aktivität zur allgemeinen Steigerung der Leistungsfähigkeit.
Neben dem herkömmlichen Training zur Stärkung der Skelettmuskulatur und den allseits bekannten Regenerationsmaßnahmen wie Sauna oder Wechselbädern werben die Anbieter inzwischen mit Begriffen wie Aura Healing, Biodynamik, Kaiserbad, Hydrojet, Resonanztherapie, Erlebnisduschen oder einer traditionellen Edelsteintherapie. Vielfältigkeit und eine ganzheitliche Betreuung von Körper und Geist sind die Wege zum Wohlbefinden abseits der anspruchsvollen und von Zeitmangel und Stresssymptomen geprägten Berufswelt. Dabei wartet die rasant wachsende Gesundheitsindustrie mit immer neuen Ideen auf. Die richtige Dosierung der vorhandenen Angebote ergibt sich aus einer neuen Sensibilität für den eigenen Körper.
Fit durch den Winter
Aber auch die Ernährung ist ein wichtiger Faktor für regenerative Maßnahmen und ein dauerhaftes Energiegleichgewicht. Eine gesunde Einstellung zum Essen und Trinken ist leider immer noch eher die Ausnahme. Erhebungen zeigen deutlich, dass nur etwa 10 % der Bevölkerung ganz besonders gesundheitsbewusst essen und trinken.
Wer neben einer gesundheitsfördernden Betätigung in der Natur unter freiem Himmel vor allem bei kalter Witterung ein Sport-, Fitness- oder Gesundheitszentrum nutzt, hat dort mit den zum Teil ausgezeichneten, auf die neuen Anforderungen ausgerichteten Programmen beste Möglichkeiten, Geist, Körper und Seele auch während der dunklen Jahreszeit im Gleichgewicht zu halten.
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