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Donnerstag, 24. Mai 2012
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Die Quelle des Wohlgefühls

Bad Griesbach

Gemeinsam mit Bad Füssing, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach bildet es ein Bäderquintett, das sich bei rund 5 Millionen Übernachtungen im Jahr mit Fug und Recht als die Nummer 1 unter Europas Kur- und Gesundheitsregionen bezeichnen darf.

Die Übergänge sind fließend. Das lässt sich besonders am Beispiel Bad Griesbach festmachen. Statt, wie bei Probebohrungen in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erhofft, auf das schwarze Gold zu stoßen, musste man sich mit einem anderen liquiden Mittel zufrieden geben. Eines, das sich als nicht weniger wertvoll erweisen sollte und bis heute in reichhaltiger Menge zu haben ist. Tief im Erdboden fand man ein 5900 Quadratkilometer großes Thermalwasserreservoir. Das entspricht in etwa der zehnfachen Größe des Bodensees.

Wieder belebt und äußerst belebend
Dass man sich quasi auf einer Wellness-Insel befindet, hatten aber auch schon ganz andere erkannt, denn eigentlich schlief die Bäderkultur nur ihren Dornröschenschlaf. Schon im 2. Jahrhundert n. Chr. ließ Kaiser Trajan in der Region eines der größten Staatsbäder des römischen Reiches anlegen. Mit dem Abzug der Legionen jedoch geriet es in Vergessenheit.
Ob von Ayurveda bis zur Zirbelholz-Sauna oder von der Abhyanga-Ganzkörpermassage bis zum Ziegenmilchbad – die Wellness-Kultur feiert ihre Renaissance. Und in Bad Griesbach wird das volle Spektrum ausgeschöpft: Klassische, moderne aber auch traditionelle chinesische Heilmethoden kommen zur Anwendung.

Im Mittelpunkt stehen wie in den anderen Bädern die Thermalquellen, die seit Beginn der Messungen im Jahr 1952 aus medizinischer Sicht äußerst wertvolle Inhaltsstoffe in nahezu unverändert gebliebener Konzentration aufweisen. Reichhaltig vorhanden ist der als Schmiermittel der Gelenke geltende Schwefel. Doch nicht nur bei Rheumaerkrankungen entfalten die „Warmwasserboiler“ ihre Wirkung. Empfehlenswert sind die Quellen auch bei Stoffwechselkrankheiten und Lähmungen oder einfach nur, um dem Alltagsstress zu entfliehen.

Gehen Sie’s aktiv an!
Die Seele so richtig baumeln zu lassen ist nur eine von vielen Optionen, die Ihnen das Gebiet rund um das Rottal bietet. Zum Beispiel kann man hier auch ganz wunderbar „an den Stöckern gehen“. Etwa auf dem deutschlandweit größten Nordic-Walking-Streckennetz, das sich von Bad Griesbach auf circa 130 Kilometern durch die idyllische – auch als bayerische Toskana bekannte – Landschaft schlängelt und mit Routen von niedrigem Schwierigkeitsgrad bis zum Marathon-Rundkurs jedem Leistungsniveau gerecht wird.

Par excellence präsentieren sich auch die großzügig angelegten, zahlreichen Golfplätze. Sechs 18-Loch- und drei 9-Loch-Kurse stehen den Freunden des gepflegten Grüns allein in Bad Griesbach zur Verfügung. Außerdem befindet sich hier die größte Golfakademie weltweit, noch um einiges größer als das renommierte St. Andrews in Schottland.
Für noch mehr Abwechslung sorgt das kulturelle Programm! Über das ganze Jahr verteilt jagt ein Highlight das nächste. Dazu gehören klassische Konzerte, Opern, Operetten, Tanzveranstaltungen, Kabarett, Vorträge und vieles mehr. Das Feedback zu diesen Inszenierungen fällt einhellig aus: Hier wird Unterhaltung auf Großstadtniveau geboten!

Sollten aber immer noch Wünsche offen stehen, so müssen Sie sich mit etwas Tourismus-Geometrie behelfen. Das bayerische Thermenland liegt inmitten des Städtedreiecks München-Regensburg-Salzburg und in unmittelbarer Nähe zum Länderdreieck Deutschland, Österreich und Tschechische Republik. Somit ist also jede Menge Raum geboten, um den Aufenthalt individuell zu gestalten.

Vor der Erholung ist nach der Erholung
Idealer Ausgangspunkt für die diversen Erkundungstouren ist das COLUMBIA Hotel Bad Griesbach. Was so nah am Thermal-Wasser gebaut ist, kommt natürlich nicht ohne ein besonderes Konzept aus. Mit seinen „Decks“ genannten Etagen erinnert das Hotel an einen Kreuzfahrer. So richtig interessant wird es dadurch, dass sich die einzelnen Etagen thematisch voneinander unterscheiden. Jedes Stockwerk ist in einem anderen Stil gehalten. Eines aber bleibt gleich: Entspannung und Wohlgefühl stehen an erster Stelle!

Und wer sich ausgiebig in der hauseigenen Therme, im Saunarium mit Farblicht-Aroma-Dampfbad oder im „COLUMBIA beauty & spa“ erholt hat, kann den Genuss in einem der drei hoteleigenen Restaurants auf lukullischer Ebene fortführen.

Besonders empfehlenswert ist das vom Ehepaar Feix geführte und mit 16 Gault-Millau-Punkten sowie 1 Michelin-Stern ausgezeichnete Gourmet-Restaurant „Il Giardino“.

Eine besondere Note erhalten die erlesenen Speisen des Chefs Denis Feix noch dadurch, dass Gattin Kathrin in ihrer Eigenschaft als Sommelière die Gerichte mit dem jeweils passenden Wein kombiniert.

ath

Weitere Informationen unter
www.bayerisches-thermenland.de

Fotos: COLUMBIA Hotels & Resorts