Artikel dieser Ausgabe aus Reise & Kultur
Meine Gesundheitsapotheke
Mit „sauer“ hat das nichts zu tun, woll?!
Das Sauerland – Land der tausend Berge.
Sauer“ kommt von „suer“, und diesem ist im Sprachgebrauch einst das „d“ abhanden gekommen. Vor uns liegt also das „Suderlande“, das „südliche Land“!
Das Niederdeutsche, das hier früher in aller Munde war, beherrscht heute nur noch die ältere Generation, obwohl die Umgangssprache noch plattdeutsche Elemente wie „dat“ und „wat“ enthält. Geben wir dem für das Westfälische so charakteristischen „woll?“ noch ein wenig Zeit, bis es vom minder charmanten „ne?“ verdrängt wird
Land und Mensch fest verwoben
Die deutsche Mittelgebirgsregion Sauerland erstreckt sich über den Südosten Nordrhein-Westfalens und greift noch nach dem nordwestlichen Zipfel von Hessen. Sie gliedert sich in mehrere Landkreise und kleidet sich mit seinen mächtigen Wäldern, Naturparks und saftigen Wiesen in Grün von Kopf bis Fuß. Als Teil des Rheinischen Schiefergebirges, durch dessen Hebungen und Verschiebungen die sauerländischen Hügel entstanden sind, steigt es auch heute noch langsam mit ihm auf. Seine höchste Erhebung ist auch der Spitzenreiter im gesamten nordwestdeutschen Raum: der Langenberg (843,2 m ü. NN).
Aufgrund des Erzvorkommens entwickelte sich im Mittelalter ein traditionsreiches Bergbauwesen, das heute allerdings gänzlich zum Erliegen gekommen ist. Mit einer beachtlichen frühindustriellen Expansion machte speziell das märkische Sauerland von sich reden. Der Raum Iserlohn–Altena–Lüdenscheid avancierte unter anderem mit Bergbau, Messing-, Bronze- und Seidenindustrie zu einem der weltweit größten Industriegebiete der damaligen Zeit. Iserlohn war bis weit ins 19. Jahrhundert eine der reichsten preußischen Handelsstädte.
Im historischen Überblick zeigt sich das Sauerland als alte Gewerberegion mit mittelständischer Wirtschaftsstruktur – den Großbetrieben des Ruhrgebiets zum Trotze. Doch durch die negativen Folgen der Industrialisierung und die Sehnsucht nach der natürlichen Lebensweise verwandelte sich das Sauerland Schritt für Schritt in ein Naherholungsgebiet des Ruhrgebiets und schließlich zu einem Zentrum des Tourismus.
Sport, Kultur und Gerstensaft
Neben lokal geprägter Brauchtumspflege locken kulturelle Höhepunkte Besucher aus allen Himmelsrichtungen ins Sauerland, zum Beispiel die Freilichtbühne in Elspe und akustische Sensationen in der Balver Höhle, sowie alle Facetten des Outdoor- und Wintersports.
Sie lieben es deftig? Dann schmeckt Ihnen diese Region mit seinen kulinarischen Spezialitäten „Potthucke“ (mit Mettwurst gefüllter Kartoffelauflauf), Bockwurst und Pumpernickel. Weit über die Grenzen des Mittelgebirges hinaus bekannt ist der prickelnde Genuss aus den Häusern Warsteiner und Veltins. Zwei der größten Brauereien Deutschlands liegen also nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Na dann, Prost! Aufs Sauerland!
Setzt dem Ganzen die Krone auf
Sauerländische Gastlichkeit entdecken Sie im Berghotel „Astenkrone“, einer der bezauberndsten Unterkünfte der Region, gelegen im Herzen der Ferienwelt Winterberg-Altastenberg. Das fein komponierte Interieur verwandelt das Hotel in ein Stück Heimat in der Ferne, verwöhnt mit regionalen Gaumenfreuden im stilvollen „Kronen-Restaurant“, mit luxuriösem Wellnessprogramm und römischem Erlebnisbad. Der atemberaubende Blick über das Land lässt auch noch die letzte Alltagssorge vergessen. Und sei es nur ein Kurzurlaub – dieser Geheimtipp entpuppt sich schnell als Hochgenuss mit Langzeitwirkung.
Ein perfektes Wochenende
könnte sich so gestalten: Nach einem reichhaltigen Frühstück besuchen wir die berühmte St.-Georg-Sprungschanze und die Bobbahn, verbessern dann unser Handicap im nicht weit entfernten Golfclub, entspannen nach belebenden Saunagängen im Whirlpool und kommen bei einem anschließenden 3-Gänge-Menü samt frisch Gezapftem aus dem Schwärmen nicht mehr heraus.
Am nächsten Tag gehts gut gestärkt entlang dem Rothaarstieg, dem Wanderweg der Sinne, dann nehmen wir Kurs auf die größte Mountainbike-Arena nördlich der Alpen und gönnen uns noch einen Bummel durch die City. Nach einer Massage in der hoteleigenen Beautyfarm lassen wir dieses wundervolle Wochenende bei einem Absacker in der Bar der „Kronenstube“ ausklingen.
Alle Vorzüge des Berghotels „Astenkrone“ und das umfassende Freizeitangebot für jede Altersgruppe entdecken Sie unter www.astenkrone.de. Oder Sie überzeugen sich selbst vor Ort.
tide








