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Donnerstag, 24. Mai 2012
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Mehr als nur schöne Musik

CD-Tipp

Momentan kommt man an ihm einfach nicht vorbei – David Garrett, hochbejubelter Geigenvirtuose, bei Publikum und Kritikern gleichermaßen beliebt.

 Vor kurzem veröffentlichte er sein erstes Cross-over-Album
„Virtuoso“, auf dem er neben klassischen Sonaten auch moderne Stücke wie Metallicas „Nothing else matters“ präsentiert.

Wer verbirgt sich denn nun hinter diesem Phänomen? Auf den ersten Blick sieht David Garrett mit seinem Dreitagebart nicht gerade aus wie ein typischer Vertreter seiner Zunft. Und eigentlich möchte man ihm, der nebenbei auch als Model arbeitet, diese Rolle auch nicht ernsthaft abnehmen.
Auf allen bedeutenden
Bühnen zu Hause
Doch ist David Garrett tatsächlich ein „echter“ Musiker. In Aachen als Sohn eines deutschen Anwalts und einer amerikanischen Ballerina geboren, bekam er bereits im Alter von vier Jahren seinen ersten Geigenunterricht. Schnell wurde sein außergewöhnliches Talent erkannt und gefördert. Mit zehn Jahren hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt mit den Hamburger Philharmonikern.

Ab 1992 wurde er von der großen polnischen Geigerin Ida Haendel unterrichtet, die seine künstlerische Entwicklung maßgeblich beeinflusste.

Es begann eine beispiellose „Wunderkindkarriere“. David Garrett musizierte auf allen großen Bühnen mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten. Legenden wie Isaac Stern und Yehudi Menuhin sprachen von ihm als dem „größten Violinisten seiner Generation“.
Aber auch Wunderkinder haben mal eine Krise: So nahm David Garrett mit siebzehn eine Auszeit und spielte ein Jahr lang fast gar nicht. Er zog nach New York und wurde einer der ersten Studenten von Itzhak Perlman an der renommierten Juilliard School. Nun ist er wieder da und begeistert nicht nur sein weibliches Publikum weltweit mit seinem perfekten Spiel auf seiner Stradivari aus dem Jahr 1710.

Deutschland Tour „Virtuoso“

    16. 3.     – München, Zenith
    17. 3.     – Essen, Philharmonie
    18. 3.     – Köln, Gürzenich
    19. 3.     – Berlin, Admiralspalast
    20. 3.     – Hamburg, Kampnagel

Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter der Tickethotline (0 180 5) 57 00 81 (0,14 Euro/Min., Mobilfunkpreise können abweichen) sowie unter www.deag.de

kh

Fotos: DEAG (2)