Artikel dieser Ausgabe aus Reise & Kultur
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Der Widerspenstigen Zähmung
Sandra Bullock ist nach zwei Jahren Leinwandabstinenz nun in »Selbst ist die Braut« als absolutes Biest zu bewundern.
Die karrierefixierte Verlagslektorin Margaret Tate (Sandra Bullock) ist die Garstigkeit in Person, täglich triezt sie ihre Mitmenschen, und besonders ihr persönlicher Assistent Andrew Paxton (Ryan Reynolds) hat unter ihrer despotischen Herrschaft zu leiden.
Doch plötzlich wendet sich das Blatt. Da ihr US-Visum demnächst ausläuft, muss Margaret, um nicht ausgewiesen zu werden, den Behörden schleunigst einen amerikanischen Ehemann präsentieren. Da es für Margaret und ihre wenig bezaubernde Art schier utopisch ist, einen freiwilligen Kandidaten für diese Aktion zu finden, erpresst sie kurzerhand ihren Assistenten Andrew.
Die passende Chemie
Bei dem Antrittsbesuch bei Andrews Familie im frostigen Alaska beginnt die sonst so taffe Margaret zu erkennen, was bisher in ihrem Leben gefehlt hat. Andrew und die schrullige Herzlichkeit seiner Familie lassen trotz der Minustemperaturen draußen die Fassade von Margaret langsam dahinschmelzen.
Zwar ist die Handlung der Geschichte nicht unbedingt neu, besticht der Film doch durch frischen Wortwitz und herrliche Situationskomik. Sandra Bullock beweist als Kratzbürste einmal mehr ihre fantastische komödiantische Begabung und die Chemie zwischen den beiden Akteuren stimmt einfach. Herausragend auch Ex-Golden-Girl Betty White als Andrews Großmutter. Daher ist »Selbst ist die Braut« die romantische Komödie
des Jahres 2009. kk







