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Donnerstag, 24. Mai 2012
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Das fantastische Föhr

Sie ist die zweitgrößte deutsche Nordseeinsel. Zwischen Amrum und Sylt gelegen, ist Föhr auch als die »grüne Insel« bekannt, da die Vegetation durch den Schutz ihrer Nachbar-Eilande und Halligen hier besonders gut gedeihen kann.

Wer die Insel aus der Vogelperspektive betrachtet, bekommt ein schönes Beispiel für die Launen der Natur: Tatsächlich hat der stürmische Einfluss der Nordsee im Laufe der letzten knapp 650 Jahre, seitdem Föhr vom Festland getrennt ist, eine »Büste« inmitten der Nordsee gesetzt. Sie weckt Erinnerungen an Profile jener großen Poeten, von denen einige auch schon hier zu Besuch waren. Zum Beispiel Hans-Christian Andersen! Als Kurgast schätzte er das salzige Prickeln auf der Haut und wusste, das »Blut wird in die wunderbarste Bewegung gesetzt«.


Für die Wellnessreiter

Erholung wird hier nicht erst seit dem Besuch bekannter Literaten großgeschrieben. Wyk auf Föhr ist das älteste Seebad an der Nordseeküste. Diese gute Tradition setzt sich heute mit dem aquaWYK Föhr erfolgreich fort: Thalasso-Therapien, ayurvedische Massagen und weitere, der Entspannung zuträgliche Verfahren verwöhnen die Sinne von Kopf bis Fuß.

Schon eine kleine »Frischwellenkur« für sich ist das Meerwasserwellenbad, dessen Temperaturen in den unterschiedlichen Becken zwischen angenehmen 29 bis 35 Grad liegen. Alle 30 Minuten verwandelt sich das Bad in eine Mini-Nordsee, dann nämlich, wenn die Wogen durch das Becken rauschen. Und vom Original ertönt ganz aus der Nähe tosender Applaus. Das Außenbecken bietet einen direkten Blick auf die See. Abgerundet wird das Programm von Sprudel-Liegen, Bodensprudlern, Schwallduschen und einem Wildwasserkanal. Und wer’s heiß mag, für den stehen diverse Saunen zur Auswahl: vom Sole-Dampfbad über die finnische Sauna bis hin zur Blockhaussauna.

Neben dem aquaWYK bieten sich auf Föhr noch zahlreiche weitere Gelegenheiten, etwas für die äußere und innere Schönheit zu tun. Allen gemein ist die Professionalität des betreuenden Personals, von erfahrenen Medizinern bis hin zu den Physiotherapeuten.   
 

Familiäres Föhr

Von A bis Watt spielt Föhr auch in Sachen Familienfreundlichkeit seine Trümpfe aus. Das reichhaltige Freizeitangebot erstreckt sich vom Baden und Beachvolleyball an dem schier endlosen, weißen und flach abfallenden Sandstrand übers Kino und die angelegten Sportanlagen wie einem Bolzplatz, einer Kletterwand und einer Halfpipe bis hin zum Vogelgehege. Den Pferdenarren bieten gleich sechs Höfe eine Anlaufstelle. Vom einfachen Ausritt bis zum Reitunterricht avanciert Föhr somit auch zum Zentrum der »Ross-Kur«.

Sogar speziell auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnittene Ausflüge gibt es. Darunter fallen Fahrten zu den Seehundbänken, eine waschechte Piratenfahrt und Ausflugsfahrten zu den benachbarten Inseln und Halligen mit naturkundlicher Führung. Und wer dann noch etwas Zeit zu zweit braucht, der kann seine Kinder in die vertrauensvollen Hände der »Inselpiraten«, des Kinderlandes am Meer im aquaWYK und im Sommer auch der Creativ-Werkstatt geben.   


Die »Föhrradinsel«

Föhr ist eine Insel für Entdecker. Der Drahtesel ist dafür das ideale Fortbewegungsmittel. 144 Kilometer verteilt auf insgesamt sechs unterschiedliche Strecken zeigen die Insel von ihrer facettenreichen Seite. Die Mühlentour führt, wie der Name schon sagt, zu den Windmühlen in Wyk, Wrixum, Oldsum und Borgsum.

Die Reet- und Rosentour begeistert durch ihre Farbenpracht. Idyllische Friesendörfer mit ihren alten Reetdachhäusern und bunten Bauerngärten sind nicht nur für jeden Hobbyfotografen ein echter Blickfang. Und wer ein paar der verbrauchten Kalorien wieder auffüllen möchte, für den ist die Café- und Tortentour genau das Richtige.

Eines darf bei einem Besuch natürlich auf keinen Fall fehlen: eine Wattwanderung! Selten kann man den Dingen beziehungsweise dem Meer so schön auf den Grund gehen wie hier. Die Perle der Wanderungen ist die zirka acht Kilometer lange Strecke von Dunsum auf Föhr nach Amrum durch seichte Priele, aber auch das etwas tiefere, so genannte »Mittelloch« kurz vor Amrum. Mit einem erfahrenen Wattführer ist man dann nicht nur auf der sicheren Seite, sondern erfährt auch einiges Wissenswerte aus dem Garten des Oktopus.

Weitere Informationen unter www.foehr.de

Ein typisches Friesenhaus auf Föhr.
Die Seele baumeln lassen bis zum Horizont...
Eine Wattwanderung ist »Pflicht«!
Fotos: www.foehr.de (4)