Artikel dieser Ausgabe aus Reise & Kultur
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Danke für die Lieder!
„Mamma mia!“, ein hinreißendes Musical
„Danke für die Lieder“ – wie viele Fans in aller Welt mögen das wohl schon gedacht haben, seit die vier Skandinavier Agnetha, Benny, Björn und Anni-Frid als ABBA den Grand Prix dEurovision de la Chanson gewonnen haben? Am 6. April wird es genau 32 Jahre her sein, dass mit „Waterloo“ der weltweite Siegeszug einer der erfolgreichsten Popgruppen aller Zeiten begann.
Die Band hat sich 1982 aufgelöst, doch lebt ihre Musik weiter und hat bis heute nichts von ihrer Beliebtheit verloren. Und auch wenn die vier Künstler seitdem nie wieder gemeinsam auf der Bühne standen, sind sie der Musik immer noch treu geblieben.
Schon in den 80er-Jahren hatte die Produzentin Judy Craymer die Idee, das Potenzial der ABBA-Songs für ein Musical zu nutzen, und versuchte, Björn Ulvaeus, einen der Köpfe der Gruppe, für das Projekt zu gewinnen.
Der war lange Zeit skeptisch, ob es erfolgreich sein könnte, und stimmte nur unter einer Bedingung zu: Es sollte kein nostalgisches Programm sein, das nur eine Serie von ABBA-Titeln abspielt. Vielmehr müsse es ein eigenständiges Stück mit einer glaubwürdigen und tragfähigen Geschichte werden.
Von der Musik zum Musical
Die Umsetzung war dann etwas ganz Besonderes. Denn während normalerweise erst eine Geschichte, dann die Musik und erst dann die Liedtexte geschrieben werden, waren in diesem Fall die Songs weltweite Hits, lange bevor die erste Idee für das Musical überhaupt Gestalt annahm.
Die Autoren hatten für ihre Arbeit 90 ABBA-Titel zur Auswahl, um die Geschichte zu erzählen. Das Musical ist dann in monatelanger intensiver Teamarbeit entstanden, wobei Benny und Björn in jeden Schritt eingebunden waren und das letzte Wort hatten.
Ein überwältigender Erfolg
Am Ende geschah das Unmögliche, mit dem die beiden Komponisten selbst kaum gerechnet hatten: Es entstand mit viel Ideenreichtum und Begeisterung eine Geschichte, die so perfekt mit 22 bereits seit langer Zeit bekannten Popsongs verwoben war, als wären die Lieder nur für dieses Musical geschrieben worden.
Am 6. April 1999, exakt 25 Jahre nach dem ersten Triumph der Gruppe, feierte „Mamma mia!“ am Londoner Westend seine Uraufführung. Das Publikum war so begeistert, dass seitdem Premieren in aller Welt stattfanden, unter anderem in Japan, Singapur, Spanien und natürlich in Schweden. Die erste nicht englischsprachige Produktion des Musicals fand in Hamburg statt, wo das Stück nun seit dem 3. November 2002 mit ungebrochenem Erfolg läuft. Und auch die Aufführung in Stuttgart zieht seit 2004 die Fans in Scharen an.
Drei Väter und zwei Tage
Entstanden ist aus den Hits von ABBA eine temporeiche und bezaubernde Liebesgeschichte, in der es um die Verwirklichung eigener Träume geht, um die Bedeutung der Vergangenheit für das Glück der Zukunft und um Liebe, Freundschaft und Familie.
Seit den 70er-Jahren betreibt Donna mit ihrer inzwischen 20-jährigen Tochter Sophie auf einer kleinen griechischen Insel eine Taverne. Kurz vor der Hochzeit mit ihrer Jugendliebe Sky entdeckt Sophie das Tagebuch ihrer Mutter und erfährt dort, dass sie drei mögliche Väter hat. Um die Ungewissheit zu beenden, lädt sie die drei in Frage kommenden Männer zu ihrer Trauung ein. Zusätzlich kommen auch Donnas beste Freundinnen aus alten Tagen an, mit denen sie damals das Gesangstrio „Donna and the Dynamos“ gebildet hatte. So werden viele alte Erinnerungen wieder lebendig
Die Geschichte ist urkomisch und bewegend, und die Lieder kann jeder mitsingen oder wenigstens mitsummen. mein coop magazin
wünscht Ihnen einen gut gelaunten Abend und beste Unterhaltung!
„Mamma mia!“ in Hamburg
Operettenhaus,
Spielbudenplatz 1
„Mamma mia!“ in Stuttgart
Palladium-Theater,
Plieningerstraße 109
Tickets für Hamburg und Stuttgart erhalten Sie bei der TopTicketLine unter (01805) 4444 (12 Cent/Min.) oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
www.mammamia.de
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