Artikel dieser Ausgabe aus Reise & Kultur
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Alberweiler Frühlingsmarkt im Pfarrstadel
Ein Frühlingsmarkt der besonderen Art
Zum dritten Mal findet in diesem Jahr der „Alberweiler Frühlingsmarkt im Pfarrstadel“ statt. 41 Aussteller, viele überregional aus dem Dreieck Bodensee, Stuttgart und Schwarzwald, bieten ihre meisterhaft gefertigten Handarbeiten an. Und wie immer setzt Organisatorin Rosemarie Osburg hohe Maßstäbe. Schließlich soll sich dieser Markt aus der Vielzahl von Kunsthandwerkermärkten herausheben.
Alles muss perfekt sein
ist ihre Devise. Darum auch hat Rosemarie Osburg jeden Verkaufsstand entweder persönlich auf einer anderen Veranstaltung in Augenschein genommen, manchmal liegen den Bewerbungen um einen Standplatz auch Fotos bei. Nichts hat die engagierte Porzellanpuppen- und Teddyherstellerin in der Vergangenheit mehr geärgert, als dilettantisch dekorierte Verkaufsstände oder sich ständig wiederholende Gewerke. Auf „ihrem“ Kunsthandwerkermarkt gibt es ein besonders vielfältiges Angebot, nach Möglichkeit sollen nicht zwei Aussteller das Gleiche anbieten. Keine leichte Aufgabe, die sie sich selbst gestellt hat, doch wie die große Akzeptanz und der Erfolg dieser Veranstaltung in den letzten beiden Jahren gezeigt hat, meistert Rosemarie Osburg sie mit Bravour.
Ungewöhnlich von Anfang an
Schon wer das alte Pfarrstadel in Alberweiler betritt, erlebt eine Überraschung. Statt mit der Aufforderung, Eintritt zu bezahlen, wird man mit einem Glas Sekt und einer Brezel empfangen, wenn der Bürgermeister am 12. März 2006 um 11 Uhr die Veranstaltung mit einigen Grußworten eröffnet. Ambiente und Angebot tun ein Übriges, um den Besucher zu überzeugen.
So wirds gemacht
Wer weiß denn heute noch, wie Seile hergestellt werden? Auf dem Alberweiler Kunsthandwerkermarkt kann man diese alte Technik bei einem Seiler erlernen.
Zu bewundern gibt es neben Teddybären und Puppen samt passender Kleidung außerdem Töpferware, Aquarelle, handgesiedete Seifen, Schmuck, Frühlingsfloristik, Filzhüte, Skulpturen aus Metall, Glaskunst und noch vieles, vieles mehr. Hier wird jeder fündig, der noch echte Handarbeit zu schätzen weiß. Und bei wem sich nach dem Bestaunen all der handwerklichen Kunst Appetit auf eine kleine Leckerei einstellt, für den ist ein Abstecher in die Cafeteria unerlässlich. Bei Kaffee und köstlichem Kuchen lässt es sich herrlich entspannen.
Aber Achtung, natürlich gilt auch für die gespendeten Torten und Kuchen das Motto: Das Beste ist gerade gut genug. So kann es passieren, dass wie im vergangenen Jahr der Kuchenstand schon frühzeitig restlos ausverkauft ist.
Mit einer besonderen Tat schließt der Markt im Alberweiler Pfarrstadel dann gegen 18 Uhr ab: Den Reinerlös spendet Frau Osburg in diesem Jahr dem Kindergarten.
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