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Weniger ist besser
Ein paar Tipps zum Stromsparen.
Das neue Jahr bringt sicherlich wieder einige Überraschungen mit sich. Garantiert auch bei den Strompreisen.
Aber nicht nur die (von den Energiekonzernen nur vorgeschobene?) Verteuerung der knapper werdenden fossilen Ressourcen ist ein guter Grund, den Stromverbrauch niedrig zu halten. Auch das globale Klima kommt beim Verbrauchen fossiler Energie ins Schwitzen.
Effiziente Entscheidung
Tipps wie Energiesparlampen oder die ausschaltbare Steckerleiste für Standby-Geräte sind inzwischen altbekannt und haben schon vielerorts Einzug gefunden. Aber natürlich gibt es noch weitere Kniffe, die viel bewirken können. Wann immer zum Beispiel der Kauf neuer Elektrogeräte ins Haus steht, kann viel gespart werden: Die Hersteller achten heute in der Regel zumindest bei einem Teil ihrer Produkte verstärkt auf den Verbrauch (z. B. Energie-Effizienzklassen A bis A++). Auch wenn der Kaufpreis gelegentlich etwas höher ist, kann man so über die Jahre viel sparen.
Cool bleiben
Im Alltag kann man zusätzlich Energie sparen, wenn man beispielsweise den Kühlschrank „kühl stellt“, also nicht neben eine Heizung oder in die Sonne. Etwas Heißes darin abzukühlen kostet ebenfalls unnötig Energie – im Gegenzug verschafft das Auftauen von Tiefgefrorenem ihm kostenlose Kühlleistung. Um den Strom fressenden Wäschetrockner im Zaum zu halten, die Wäsche noch in der Waschmaschine möglichst trockenschleudern oder, wenn es geht, einfach mal eine Leine benutzen. Trocknermodelle mit Feuchtigkeitssensor können auf den Punkt genau stoppen, wenn der gewünschte Trockenheitsgrad erreicht ist.
Echt heiß
Viel Energie kann man auch sparen, wenn man kleine Elektroboiler über Nacht ausstellt (zum Beispiel mit einer Zeitschaltuhr); sie heizen sich morgens recht schnell wieder auf. Größere Boiler kann man zumindest dann abschalten, wenn man für mehrere Tage das Haus verlässt. Kleine Mengen kochenden Wassers bereitet der elektrische Wasserkocher am günstigsten; die Herdplatte braucht hier länger und mehr Energie. Der klassische Schnellkochtopf ist übrigens immer noch ein echter „Hans Dampf“ der Effizienz und darf beim Kochen möglichst oft Verwendung finden.
Gegen die fortschreitenden Teuerungen kann man sich als Verbraucher aber am besten durch einen Wechsel des Stromtarifs oder noch besser des Anbieters wehren. Internetportale wie zum Beispiel www.verivox.de machen den Vergleich recht einfach. flo




