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Meine Gesundheitsapotheke
Damit Sie Ihr Geld nicht zum Fenster hinauswerfen
Heizkosten sparen ohne zu frieren.
Wer will schon Geld verbrennen oder aus dem Fenster werfen? Doch tatsächlich fällt ein erheblicher Teil unseres monatlichen Budgets dafür an, dass wir es zuhause warm und behaglich haben. Klar, denn wir leben nun mal in einem Land, in dem wir einen großen Teil des Jahres nicht ohne Heizung auskommen. Sehr wohl jedoch können wir einiges dafür tun, die Heizkosten möglichst niedrig zu halten – kluges Handeln vorausgesetzt.
Bei offenem oder undichtem Fenster entweicht viel Wärme ungenutzt. Doch wer nun alles hermetisch abdichtet, tut sich auch keinen Gefallen. Denn dann bleibt zwar die warme Luft länger in den Räumen, gleichzeitig sinkt aber die Qualität der Raumluft. Feuchtigkeit kann nicht ausreichend entweichen, wodurch die Bildung von Schimmel begünstigt wird.
Schwarze Flecken vor allem im Bad oder auch im Schlafzimmer können die Folge von fehlender Frischluft und niedriger Temperatur sein. Das ist nicht nur unschön, sondern gefährdet auch die Gesundheit.
Wohlfühlräume
Lüften muss also sein, aber bitte mit Köpfchen. Lassen Sie die Fenster nicht den ganzen Tag auf Dauerkipp, sondern öffnen Sie sie mehrmals täglich für kurze Zeit. Wenn die Fenster weit offen stehen, reichen schon fünf Minuten für den Luftaustausch, ohne die Räume auszukühlen. Ein Haushalt kann auf diese Weise schnell mal 200 Euro pro Jahr sparen.
Auch die Wahl der Raumtemperatur hat – wen wundert’s – großen Einfluss auf die Heizkosten. Jedes zusätzliche Grad auf dem Thermometer schlägt mit rund sechs Prozent Extrakosten zu Buche. Räume, in denen Sie sich nur kurz aufhalten, brauchen auch keine hohe Raumtemperatur, damit Sie sich dort wohlfühlen.
Sitzen Sie jedoch lange still im Raum, möchten Sie es gerne wärmer haben. In Wohnräumen gelten 20 bis 22 °C als Idealtemperaturen, in der Küche 18 bis 20 °C, im Schlafzimmer 16 bis 18 °C und im Bad maximal 23 °C.
Kosten und Nutzen
In unbenutzten Räumen sollten Sie die Temperatur ruhig drosseln. Wenn Sie tagsüber gar nicht zuhause sind, macht sich ein Herunterstellen der Heizung schnell bezahlt. Moderne Thermostate und Heizungsanlagen lassen sich programmieren, bei allen übrigen machen Sie es einfach per Hand.
Aber Achtung: Wenn die Räume zu sehr auskühlen, müssen Sie hinterher viel Energie aufwenden, um wieder die richtige Temperatur zu erreichen. Und denken Sie dran: Wenn die Räume zu kalt werden, werden sie auch schneller feucht.
Zu guter Letzt sollten Sie auch mal die Räume genau anschauen und sich überlegen, wo die Wärme dort eigentlich bleibt. Kann sie von den Heizkörpern aus ungehindert in den Raum gelangen oder stehen Möbel im Weg? Hängen schwere Vorhänge vor den Fenstern und der Heizung, kann das zu deutlichen Mehrkosten führen, weil der Raum trotz laufender Heizung nie richtig warm wird.
Sind Ihre Fenster dicht genug? Ritzen können Sie bequem mit Klebestreifen abdichten. Und auch Dämmplatten oder Dämmfolien hinter dem Heizkörper sind ein einfacher Weg, um das Entweichen
der Wärme zu verringern. jp
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