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Donnerstag, 24. Mai 2012
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Weihnachtliche Vorfreude für zehn

Einladung zum Kaffeeklatsch

Ob die mitgebrachten Leckerbissen wohl mit Frauke Thodes selbst gebackenem Kuchen konkurrieren können?

Diese Frage schwebt zunächst im Raum, als die Gewinnerin das Team von mein coop magazin in ihrem Heim willkommen heißt. Schließlich sitzen zehn anspruchsvolle Genießer am Tisch – da möchte man ja eine gute Figur machen.

Frauke Thode sitzt im Kreis ihrer Freundinnen und Nachbarinnen im gemütlich dekorierten Wohnzimmer, und das Stimmengewirr verbreitet vor allem eines: Geschäftigkeit und gute Laune.

Vater geht auf Tauchstation

Die sechsundvierzigjährige Gewinnerin lebt mit ihrem Mann Rolf und den drei Töchtern Leevke, Svea und Gönke in Groß Wittensee in ihrem hellen Haus, das bereits auf den ersten Blick mit der weißen Haustür und den blauen Fenstern zum Bleiben einlädt. Von der Familie bekommt man heute jedoch eher wenig mit. Nach der Begrüßung mit einem Punschcocktail zum Aufwärmen zieht sich Ehemann Rolf schnell zu seinen Töchtern in die Küche zurück, während die Damenrunde im Wohnzimmer immer lustiger wird.

Beruf und Berufung

Frauke, von Beruf Hauswirtschaftsmeis­terin, arbeitet im Kreiskrankenhaus Eckernförde sowie an Volkshochschulen und Familienbildungsstätten, wo sie Kochkurse für Erwachsene und Kinder anbietet. Themen wie „Muttertagskuchen backen“ oder auch – pünktlich zum Advent – „Knusperhäuschen basteln“ stehen auf dem Programm.

Natürlich steht die gebürtige Borgstedterin auch selbst leidenschaftlich gern in der Küche. Besondere Spezialität sind selbst gemachte Marmeladen wie zum Beispiel Erdbeer-Rhabarber- oder Birne-Apfel-Konfitüre. Verwendet werden allerdings sowohl für das Einmachglas als auch die Pfanne immer nur frische Waren aus der Region und der Saison. „Es gibt so viel heimisches Obst und Gemüse, so viel jahreszeitliche Abwechslung, da brauchen wir im November keine Erdbeeren aus dem Ausland“, ist ihre Meinung. Die frischen Zutaten werden dann zu einem ihrer zahlreichen Rezepte verarbeitet. Dieses Repertoire erweitert sie bei vielen Gelegenheiten, zum Beispiel wenn bei Auswärtsspielen ihrer Tennismannschaft neue kulinarische Erfahrungen gemacht werden.

Marzipantorte und Vanillekipferl

Beim Tischdecken gesteht Frauke uns, dass sie etwas nervös ist. Zwar sei es ebenso schön wie ungewohnt, mal nicht zu backen und sich stattdessen verwöhnen zu lassen, aber sie sei doch sehr gespannt. Schließlich gebe es sonst immer selbst gebackene Kuchen und keine Tiefkühltorten. Ob es ihren Gästen wohl schmecken wird?

Hier auf dem Land wird noch häufiger zum Kaffeeklatsch eingeladen. Man trifft sich nicht nur zu Ostern und zu Weihnachten, sondern einfach auch so zum Klatsch und Tratsch und um in Kontakt zu bleiben. Daher möchte Frauke ihre Tennisdamen, ihre Nachbarinnen und die Damen, die sie von der Spielstunde ihrer jüngsten Tochter Gönke kennt, wie gewohnt verwöhnen. Als jedoch die Tiramisutorte angeschnitten wird und der Duft von warmem Apfelkuchen in die Nase steigt, wird klar, dass die gratis servierten Leckereien die Gaumen nicht enttäuschen werden. Und schließlich kommen ja auch die Zimtsterne aus »Unser(em) Norden« auf den Tisch. Mmmh … lecker!

sd

Fotos: Ines Matz-Boomgaarden