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Ostern in der Werkstatt
Sie haben gewonnen: Kaffeeklatsch
Familie Kieckbusch kann sich dieses Ostern über ein ganz besonderes Ei freuen.
Denn der Osterhase hat nicht nur Torten und Kuchen, sondern auch gleich ein Kaffeeservice in der Werkstatt der Kieckbuschs in Stolpe gelassen.
Wobei wir der Wahrheit halber zugeben sollten, dass es Susanne Kieckbusch war, die für den Kfz-Meisterbetrieb Gerd Möller in dem kleinen Ort an der A 21 am mein-coop-magazin-Gewinnspiel teilgenommen hat.
Turbulenter Einstieg
Es sollte eine Überraschung sein, erzählt uns die Frau von Chef Thomas Kieckbusch. Die beiden haben den Betrieb vor wenigen Monaten übernommen und wollten die Familie und die beiden Angestellten für die stressige Anfangszeit entschädigen. Tatsächlich hat sie gleich Glück gehabt und wurde ausgelost. »Einmal hat sie teilgenommen – und gleich gewonnen«, grummelt Opa Erich, der schon lange selbst regelmäßig Postkarten mit den Lösungen seiner Frau Ursula einsendet.
Bisher hat er damit zwar noch nichts gewonnen, aber dass er heute zum Kaffeeklatsch eingeladen wird, versöhnt Susannes Schwiegervater etwas. Und er versichert uns, dass er nicht aufgeben wird. Immer mit dem Hintergedanken, im Sommer das Grillgewinnspiel zu gewinnen. Heute treffen sich alle in der Werkstatt. Zwischen den drei Hebebühnen, dort, wo sonst Autos stehen, wurde eine Bierzeltgarnitur nett gedeckt, ein Kuchenbüffet aufgebaut, und die Arbeit wird kurz ruhen gelassen.
Neuer Betrieb – eingeschworenes Team
Die beiden Angestellten Timo und Jörg, die schon lange vor Thomas zum Betrieb gehörten, die Großeltern und auch die beiden Kinder der Kieckbuschs, Jorrit (14) und Rubia Luna (11), versammeln sich. Die Familie von Timo trifft ein, selbst Nachbar Lutz hat die Philadelphia-Torte gewittert und gesellt sich dazu.
Eigentlich (das sieht man auch daran, wie schwer es ist, die Mechaniker von den Autos wegzuholen) wird hier aber mehr gearbeitet und weniger geschnackt. Thomas, Timo und Jörg reparieren und versorgen alles, »was sich dreht und bewegt«, wie Thomas es ausdrückt. Egal welche Marke, welches Modell, ob Abgasuntersuchung oder Unfallschaden, kleine oder große Wehwehchen.
Susanne kümmert sich hingegen um das Büro, den Service und den Charme, der den Betrieb ausmacht. Nicht zuletzt auch um den Fahrdienst für Kunden. Und vielleicht wird in Zukunft auch ein regelmäßiger Kaffeeklatsch dazu gehören. Denn man merkt an der guten Stimmung, dass das Team gern zusammensitzt und alle, trotz der kurzen Zeit, die sie erst zusammen arbeiten, schon befreundet sind.
Einer der Gründe, warum Susanne und Thomas den Schritt in die Selbstständigkeit noch nicht bereut haben. Und wenn man daran glauben mag, ist dieser Einstand auch sicherlich ein gutes Omen für die Zukunft des Betriebes.
sd







