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Meine Gesundheitsapotheke
Frühstück mit Osterhase
Sie haben gewonnen!
Wenn Sie dies lesen, halten Sie zweifellos das aktuelle mein coop magazin in Händen. Was bedeutet, dass Gewinnerin Andrea Bornholdt aus Kiel und ihre Freundinnen doch nicht sämtliche Exemplare einsammeln konnten, wie sie es sich mit Blick auf die von ihnen gemachten Fotos fest vorgenommen hatten.
Eigentlich hat sie nur so aus Spaß mitgemacht: „Ich hatte eine Postkarte mit Briefmarke gefunden, und dann eben den Abschnitt aus mein coop magazin draufgeklebt.“ Umso schöner, dass sie gleich gewonnen hat, wo sie bei solchen Dingen doch eigentlich kein Glück hat.
Bisher hat es erst ein Mal geklappt – eine Waschmaschine. Aber auch nur, weil es darum ging, möglichst viel Wäsche in kurzer Zeit aufzuhängen. Und als 3-fache Mutter hat sie da eine Menge Übung.
Lachende Mütter ...
Die gelernte Hauswirtschaftsleiterin, die seit 10 Jahren in einem Brennstoffhandel bei Buchführung und Verkauf hilft, hat ihr Frühstückstreffen extra auf einen Samstag gelegt. Da haben ihre Freundinnen Zeit und ihre drei kleinen Männer können auch mit frühstücken.
Die Runde lernte sich über die Kinder kennen und befreundete sich mit der Zeit. Inzwischen verbringen sie alle nun regelmäßig Abende mit
Raclette oder beim Grillen, und selbst gemeinsame Urlaube stehen auf dem Programm. Zur Feier des heutigen Tages hat sich sogar Marc, mit 17 Jahren der Älteste der Familie, aus dem Bett gequält.
Für gewöhnlich lässt er das Wochenendfrühstück lieber ausfallen, um sich von der letzten Party zu erholen, während seine beiden Brüder Phil (14) und Eric (8) mit ihren Eltern ausgiebig brunchen. „In der Woche geht das meist husch-husch“, erzählt Andrea Bornholdt, „vor der Schule schnell ein Brot, da genießen wir das ausgiebige Frühstück, wenn wir mal Zeit haben.“
... und wilde Kerle
Heute allerdings müssen die drei Söhne am Nachbartisch Platz nehmen, damit die Frauenrunde unter sich bleiben kann. Das scheint den Brüdern aber auch ganz recht zu sein, denn Phil rennt ohnehin ständig zum Telefon. Mutter Andrea vermutet, dass das Anrufe von dessen heimlichen Verehrerinnen seien. Das streitet Phil aber mit hochrotem Kopf ab, wenn er mal auf ein Nutellabrötchen Pause im Wohnzimmer macht.
Am Frauentisch wird derweil zwischen Räucherlachs, Schinken und sieben verschiedenen Käsesorten schon einmal der Sekt probiert. Und so wird aus dem Osterfrühstück im Handumdrehen ein Sektfrühstück.
Um ihre schlanke Linie muss sich die 38-Jährige trotz solcher sündigen Schlemmereien keine Sorgen machen. Die paar Kalorien sind lachhaft im Vergleich zu den 10 Kilometern, die sie zwei- bis dreimal die Woche joggt. Dazu kommen dann noch Skigymnastik und das silberne Tanzsportabzeichen, das sie unlängst zusammen mit ihrem Mann Andreas abgelegt hat.
Dieser Bewegungsdrang macht selbst vor dem Urlaub nicht halt. Dort hält es die Familie nicht im Liegestuhl am Pool, sondern es zieht sie zu Fußball oder anderen Ballsportarten. Aber auch an Gesellschaftsspielen hat die Familie großes Interesse. Ob es dabei nach Vater Andreas Wunsch in den Süden oder nach Mutter Andreas Geschmack in den skandinavischen Raum geht, ist relativ egal.
Kraftreserven werden gebraucht, und daher greifen alle noch einmal zum Brötchenmesser und überlegen, welcher Delikatesse sie sich als nächstes widmen.
sd











