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Ein starkes Team
Heute Mittag kommt bei »combuero« in Kiel-Elmschenhagen zur Abwechslung mal kein Fastfood auf den Tisch.
Chefin Babett Petermann hat beim Grill-Gewinnspiel von mein coop magazin gewonnen und bittet ihre hungrigen Kollegen nun zur Freude aller Beteiligten zu Putensteaks und Schweinenacken in den Garten.
Sie hat »combuero« zusammen mit ihrem Partner Michael Meyborn im Jahr 2002 gegründet und es seitdem zu einem wichtigen Partner für unterschiedlichste Firmen in der Umgebung ausgebaut. Hinter dem Namen »combuero« steht eine Büro- und Kommunikations-Dienstleistungsagentur, die sich auf Wunsch um ein- sowie ausgehende Kundenanrufe, Kontakt zu Lieferanten und Buchführung unterschiedlicher Unternehmen kümmert.
Eine Stütze für kleine Betriebe
Babett Petermann und ihre Kollegen halten damit besonders kleineren Unternehmen den Rücken frei, damit die sich auf ihre Arbeit konzentrieren können. Dabei kann »combuero« auch Termine vereinbaren, Vorgespräche führen und gegebenenfalls Schreibarbeiten erledigen. Und selbst eine Unternehmensberatung wird angeboten.
Angenommen wird das Angebot besonders von kleineren Firmen und Existenzgründern, denen »combuero« damit eine günstige und vor allem flexible Alternative zur eigenen Bürokraft mit Ansprechzeiten von 8 bis 18 Uhr bietet. Aber auch großen Unternehmen greift »combuero« zu Spitzenzeiten im Kundenservice unter die Arme. Dabei wird auch häufig die Familie mit eingespannt. Töchter, Sohn, Schwiegersohn, Mutter und Vater kennen sich alle am Telefon aus, und Nichten und Neffen werden in der Umgebung, in der sie wohnen, oft zum Austragen des Stadtteilmagazins »To Huus In« engagiert.
Um die Kunden ihrer Kunden kompetent bedienen zu können, achten Babett Petermann und ihre fünf festen und diversen freien Mitarbeiter auf einen engen Kontakt zu den Betrieben, die sie unterstützen. Dabei müssen sich die Angestellten in vielen Bereichen auskennen, denn die Kunden reichen vom Sanitärbetrieb bis zur Schädlingsbekämpfung. Und in diesem Verhältnis lernt jeder von jedem. »Das ist eine Grundvoraussetzung für unsere Kollegen – Neugierde und keine Scheu vor Fragen«, erklärt Babett.
Neugierig sein und Fragen stellen sind auch zwei Eigenschaften, die die Chefin selbst ausmachen. Schließlich hat sich die heute 44-jährige, gelernte Bankkauffrau und Heilpraktikerin alles autodidaktisch beigebracht, um »combuero« zu führen. Und seit 2005 auch, um die »To Huus In« herauszugeben.
Verbindung von Tradition und Moderne
Das Magazin »To Huus In« erscheint monatlich, wird an alle Haushalte zugestellt und beinhaltet Inserate ortsansässiger Unternehmen und Informationen zu einzelnen Stadtteilen.
Diese Form der Information bietet die Möglichkeit, die kleineren, ortsinternen Betriebe zu unterstützen und eine stärkere Identifikation mit dem eigenen Stadtteil zu entwickeln. Denn neben einem Terminkalender zur Unterhaltung vom Kindergartenkind bis zum Senioren gibt es auch Berichte über Schulfeste und Sportveranstaltungen und eine Rubrik für private Kleinanzeigen.
Das Medium hilft aber nicht nur Existenzgründern; auch Schülern bietet die Zeitung eine Lobby, wie die neue Kategorie »SchulZ« zeigt. Hier werden Artikel von Schülern über Themen rund um die Schule verfasst. Im Grunde wird aber über alles berichtet, was für den Leser interessant ist.
Und das kommt an, berichtet Babetts Mutter, die, wie die ganze Familie, auch oft mithilft. »Viele haben die »To Huus In« statt irgendwelcher Branchenverzeichnisse neben dem Telefon liegen.« Wenn man dann mal jemanden braucht, weiß man, dass die Anzeigen aktuell sind, dass schnell jemand kommt, und man keine überteuerten Anfahrten bezahlen muss.
Und damit ist Babett Petermanns Ziel erreicht: gute, kleine, traditionelle Betriebe mit modernem Service und Werbung zu verbinden. sd









