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Die Kirschtorte am liebsten direkt im Schwarzwald genießen
Sie haben gewonnen: Ein gemütlicher Kaffeenachmittag ist immer ein Gewinn
Wer eingeladen wird und nur an seine Diät denkt, braucht erst gar nicht zu kommen, erklärt unser Gewinner Hans-Jürgen Kohrt. Denn wenn man schon mal einen richtigen Kaffeeklatsch mit leckeren Torten und Kuchen gewinnt, dann soll man sich die gute Stimmung doch nicht vom ständigen Schielen auf die Kalorien verderben lassen.
Ganz im Gegenteil, an so einem Nachmittag im Kreis von Familie und Nachbarn sind Spaß und Genuss ohne Reue angesagt. Und so greifen dann auch alle Gäste munter zu und freuen sich über die vielen Leckereien, die heute auf dem Tisch stehen: Zwetschgenkuchen, Obsttorte, Schwarzwälder Kirschtorte und auch Mini-Berliner.
Altes Hausmittel: In Bewegung bleiben
Falls dann doch jemand gar zu sehr geschlemmt haben sollte, hat Herr Kohrt das richtige Gegenmittel: Wandern! Gemeinsam mit seiner Frau hat er zwischen 1983 und 1993 den gesamten deutschen Teil des Europäischen Fernwanderweges Nummer 1 zu Fuß erkundet. Insgesamt waren es 1900 Kilometer: von Krusau an der dänischen Grenze bis nach Konstanz ganz im Süden. Dafür haben sich beide jedes Jahr etwa eine Woche Zeit genommen und vorher alles genau geplant. Die gesamte Strecke haben sie in 98 Etappen zurückgelegt.
Bei diesen Wanderungen hat Herr Kohrt übrigens auch die beste Schwarzwälder Kirschtorte seines Lebens gegessen. Und wo anders sollte das gewesen sein als mitten im Schwarzwald? Zu schade, dass kaum jemand aus dem Bekanntenkreis sich mal überreden ließ, die beiden auf ihren Wanderungen zu begleiten, denn sonst wären noch mehr Leute in den Genuss dieser meisterlichen Torte gekommen.
Ein guter Tipp!
Solche großen und anstrengenden Wanderungen stehen heute nicht mehr auf dem Programm, denn mit seinen 70 Jahren lässt er es jetzt lieber etwas ruhiger angehen. Aber kleine und feine Reisen lassen sich Herr und Frau Kohrt auch heute nicht entgehen. Erst kürzlich hatten sie im mein coop magazin einen Artikel über das Musical „Aida“ in Berlin gelesen und waren begeistert. Also wurde schnell eine Kurzreise nach Berlin geplant, um dort das Musical anzuschauen.
Spielen und gewinnen. Oder gewinnen und Spiele sehen
Der Spaß am Spiel und an der Bewegung hat Herrn Kohrt sein Leben lang begleitet. Denn vierzig Jahre lang von 1960 bis zum Jahr 2000 war er als Fußballschiedsrichter in der ganzen Region unterwegs. Mehr als 1800 Spiele hat er in dieser Zeit gepfiffen.
Auch heute noch verfolgt er mit großem Interesse viele Fußballspiele und achtet dabei nicht nur auf die Leistungen der Spieler, sondern vor allem auch auf die der Schiedsrichter. Dabei, so betont er, findet er es wichtig, die Arbeit seiner Kollegen nicht ständig zu kritisieren, sondern im Gegenteil auch zu würdigen und zu loben.
Um Sport und Spiel ging es auch vor mehr als dreißig Jahren, als er das erste Mal bei einem Gewinnspiel den Hauptpreis zog. Im Sommer 1972 wars. Damals gewann er Eintrittskarten für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in München.
Noch heute leuchten seine Augen, wenn er davon erzählt: von der Fahrt mit der Bahn bis nach München, von der Feier, von den ganzen Olympischen Spielen.
jp










