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Donnerstag, 24. Mai 2012
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Wir warten aufs Christkind

Unsere Filmtipps versüßen (nicht nur Kindern) die Vorweihnachtszeit

Wir kennen es doch alle: Die Vorweihnachtszeit ist eine spannende und magische Zeit, in der die Uhren ein bisschen anders ticken und auch die Menschen irgendwie verwandelt sind. Gerade im dunklen Dezember möchte man gerne viel Zeit mit seinen Lieben verbringen und der Hektik des Alltags sowie den übervollen Einkaufsstraßen eine Zeit lang entkommen. Wenn Sie die Zeit für einen oder mehrere Kinobesuche nutzen möchten, hat mein coop magazin die richtigen Tipps für Sie.
Lassen Sie sich verzaubern und genießen Sie spannende und entspannende Stunden im Kino!

Morgen, Findus, wird’s was geben

In dem dritten Film nach den Kinderbuchklassikern von Sven Nordqvist verspricht Pettersson seinem Kater Findus, dass der Weihnachtsmann ihm am Heiligabend seine Geschenke bringen wird.

Zwar glaubt Pettersson selbst nicht an den Weihnachtsmann, doch um sein Versprechen zu halten, baut er für Findus eine Weihnachtsmannmaschine. Als er jedoch am Heiligen Abend am Auslöser seiner Konstruktion zieht, geschieht etwas Unerwartetes und Magisches …

Wie schon seine beiden Vorgänger bietet auch dieser Film wieder viel Situationskomik, Humor und Slapstick und wird damit nicht nur die Kinder begeistern. Doch besonders die kleineren Besucher, die das Kino gerade erst für sich entdecken, lieben die lustigen, unterhaltsamen und gewaltfreien Geschichten.

Einfallsreichtum und Erfindergeist stehen bei den fantasievollen Abenteuern des verspielten Katers und des kauzigen alten Pettersson an erster Stelle.
Filmstart: 2. November


Flutsch und weg

Der schrägste und abgedrehteste Film der Vorweihnachtszeit dürfte sicherlich Flutsch und weg sein, das neueste Werk aus dem Hause Dreamworks, woher schon so lustige Abenteuer wie Shrek und Madagascar stammen.

Roddy St. James hat alles, wovon jedes High-Society-Mitglied träumt: ein exquisites Heim im Londoner Nobelviertel Kensington, zwei Goldhamster als Butler und nicht die geringste Ahnung, was draußen in der wahren Welt vor sich geht. Doch eines Tages wirbelt Roddy mit der WC-Spülung in das größte Abenteuer seines Lebens und landet in einem fantastischen Universum unter den Straßen Londons, der Stadt Ratropolis, wo rote Doppeldecker in der Kanalisation schippern, das Leben pulsiert und ein machtgieriger Unterweltboss herrscht. Zum Glück gibt es da auch noch die flippige und abenteuerlustige Rita, die ihm nicht nur das Leben rettet, sondern auch sein Herz erobert.
Filmstart: 7. Dezember


Eragon

Viele Fans des Fantasy-Spektakels Der Herr der Ringe waren traurig, als nach drei Jahren die Geschichte um Frodo ihr Ende fand. Doch in diesem Jahr gibt es mit Eragon in der Vorweihnachtszeit endlich wieder ein neues Fantasy-Abenteuer über ein Reich voller Elfen, Zwerge und Monster, das ebenfalls ein großes Ereignis zu werden verspricht.

Der 15-jährige Eragon findet in den Bergen einen geheimnisvollen Stein, der sich als Drachenei entpuppt. Kaum ist der Drache geschlüpft, gerät Eragons ganze Welt ins Wanken, und er verliert in einer einzigen Nacht seine Familie und seine Heimat. Nach und nach versteht er, dass er selbst magische Fähigkeiten hat und sich der König deshalb vor ihm fürchtet und ihn vernichten will.

Der Film beruht auf dem ersten Band der überaus erfolgreichen „Eragon“-Trilogie, die der Autor Christopher Paolini im Alter von nur 14 Jahren geschrieben hat. Die beiden folgenden Teile sollen ebenfalls verfilmt werden.
Filmstart: 15. Dezember


Happy Feet

Kaiserpinguine müssen singen, und jeder von ihnen braucht ein Herzenslied! So ist das seit Generationen. Doch der kleine Mumble ist anders. Ihm liegt das Singen überhaupt nicht, dafür umso mehr der Stepptanz. Damit eckt er nicht nur bei seinen Eltern und seiner einzigen Freundin Gloria an, sondern in der ganzen Gemeinschaft, aus der er schließlich verbannt wird.

In der Ferne trifft Mumble auf einen Haufen Adeliepinguine, die ganz anders sind als die Kaiserpinguine. Sie sind völlig begeistert von Mumbles coolen Tanzfähigkeiten und laden ihn ein, mit ihnen das Leben als große Party zu genießen. Gemeinsam wandern sie durch weite Landschaften und erleben aufregende Abenteuer. Dieser Animationsfilm wird mit seinem mitreißenden Soundtrack und den hinreißenden Tanzszenen nicht nur das Eis der Antarktis zum Schmelzen bringen, sondern auch die Herzen aller Zuschauer.

Filmstart: 30. November


Die Töchter des chinesischen Gärtners
Wer ohne Kinder ins Kino gehen möchte, sollte sich den Film Die Töchter des chinesischen Gärtners nicht entgehen lassen. Ruhig und wunderschön gefilmt beschreibt er das berührende und dramatische Schicksal eines weiblichen Liebespaares im China der 1980er-Jahre und entführt in ein geheimnisvolles Universum voller Sinnlichkeit, Begehren und tiefem Gefühl.

In opulenten Bildern erzählt das Drama von einer Liebe jenseits der harten moralischen Gesetze des Landes.
Die junge Li trifft auf der Insel des berühmten Botanik-Professors Chen ein, um dort ein Praktikum zu absolvieren. Sie leidet dort allerdings unter dessen Strenge und Autorität, genau wie seine Tochter An.

Die beiden Frauen kommen sich langsam näher und verlieben sich schließlich leidenschaftlich. Doch ihre Liebe gilt als absolutes Tabu und so balancieren die beiden Liebenden auf einem gefährlichen Grat.
Filmstart: 7. Dezember


Fotos: TV Loonland (3) Foto: Twentieth Century Fox Foto: Universum Film