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Donnerstag, 24. Mai 2012
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Willkommen in Kellerman’s Ferienclub

Musical: „Dirty Dancing“

Seien Sie hautnah dabei: „Dirty Dancing“ auf der Bühne.  Es gibt Filme, die bewegen die Welt. Manchmal kann man „bewegen“ sogar wörtlich nehmen, denn Filme wie Saturday Night Fever in den Siebzigern oder Dirty Dancing in den Achtzigern lösten weltweit Tanzbegeisterung aus und prägten damit das Lebensgefühl ihrer Zeit.

Mehr als neun Millionen Zuschauer allein in Deutschland ließen sich 1987 begeistern, als Patrick Swayze als Tänzer Johnny Castle und Jennifer Grey als siebzehnjähriger Teenager Frances „Baby“ Houseman ihrem Happy End entgegenfieberten. Mancher Fan ließ es sich nicht nehmen, den Film mehr als zehn Mal zu schauen und sich jedes Mal aufs Neue anstecken zu lassen.

Mittendrin statt nur dabei
Der Film wurde mit einem minimalen Budget realisiert. Seine besondere, fast magische Wirkung entfaltet er durch die spektakulären Tanzszenen und seinen mitreißenden Soundtrack. Die Filmmusik, die sich aus Hits der sechziger Jahre und eigens für den Film neu aufgenommenen Stücken zusammensetzt, gehört zu den erfolgreichsten Film-CDs aller Zeiten. Das Stück „I’ve had the time of my life“ von Bill Medley und Jennifer Warnes gilt sogar bis heute als das erfolgreichste Duett, das jemals veröffentlicht wurde.

Fast zwanzig Jahre nach dem großen Erfolg im Kino kam das Stück auf die Bühne. Autorin Eleanor Bergstein verfolgte bei der Umsetzung des Filmstoffs in die Bühnenversion ein ganz besonders Ziel: Die Zuschauer sollten sich als Teil der Geschichte fühlen und die Handlung hautnah miterleben. Entstanden ist eine Verknüpfung von Tanz, Handlung und Musik in einer neuen Theaterform. Es ist kein klassisches Musical mit gesungenen Dialogen, die Musik ist vielmehr wie ein Live-Soundtrack in die Handlung auf der Bühne integriert.

Die Sprache der Bühne
Die Geschichte hält sich eng an die Filmversion, doch es gibt auch neue Szenen und neue Songs. Faszinierend ist, dass für die Bühne eine ganz eigene Sprache gefunden wurde. Mit ihrer Hilfe werden die Szenenübergänge raffiniert gelöst, und sie sorgt auch dafür, dass selbst in den ruhigen Augenblicken immer Spannung herrscht. Auf diese Weise trägt jedes Detail auf der Bühne dazu bei, den Zuschauer tiefer ins Geschehen zu führen, ohne abzulenken.

Es wäre schwer vorstellbar, wenn Johnny und Baby neben den Tanzszenen auch noch zu singen anfangen würden. Warum auch, denn die Geschichte ist auch so schon packend genug, und getanzt wird einfach hinreißend. Nebenbei bemerkt: Im Gegensatz zu manch anderem Musical der letzten Zeit stehen hier Schauspieler auf der Bühne, die sich den Namen auch wirklich verdient haben.

Hinter den Kulissen des „Kellerman’s“
Fast jeder, der „Dirty Dancing“ auf der Bühne erlebt, hat zuvor wenigstens ein Mal den Film gesehen. Aber nicht jeder erinnert sich noch genau an die Story: Im Jahr 1963 verbringt Frances Houseman mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester die Sommerferien in „Kellerman’s Ferienclub“ in den Catskill-Bergen. Die siebzehnjährige Frances, die von allen nur „Baby“ genannt wird, langweilt sich bei den Bingo-Nachmittagen und anderen Unterhaltungsangeboten des Hotels. Eher durch Zufall lernt sie einige Hotelangestellte kennen und taucht in deren Welt ein, die ihr viel aufregender erscheint.

Besonders angetan ist sie vom Tanzlehrer und Showtänzer Johnny. Doch ihre Zuneigung und die allmählich wachsende Liebe muss sie als Tochter aus gutem Hause geheimhalten. Es wird ein Sommer voller Energie, Konflikte, Romantik und Rebellion, an dem wir Zuschauer unmittelbar teilhaben.

Die Show Dirty Dancing erleben Sie bis Ende Juni live im Theater Neue Flora Hamburg.
Tickets und weitere Infos bekommen Sie im Internet unter www.dirtydancing.de
und telefonisch: (0 180 5) 44 44
(0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen).

jp

Fotos: Stage Entertainment (3)