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Verrückt ist noch normal
Kinotipp: „Triff die Robinsons“
Eine schrecklich schräge Familie! In Disneys neuestem Filmabenteuer wird ab dem 29. März die Familie Robinson die Leinwände erobern – und bestimmt auch die Herzen aller Zuschauer.
Was wäre die Filmwelt ohne Waisenkinder? In zahlreichen Filmen haben wir mit ihnen gelitten und gehofft, haben Tränen des Mitleids vergossen, wenn sie vor den strengen Hütern des Waisenhauses gezittert haben. Und wir haben Tränen der Rührung geweint, wenn sie endlich die Familie fanden, nach der sie sich so sehr gesehnt haben.
Auch in Triff die Robinsons geht es um einen Waisenjungen, und auch hier werden Tränen fließen. Doch dieses Mal werden es Lachtränen sein! Denn der Film nach dem Kinderbuchklassiker „A day with Wilbur Robinson“ von William Joyce ist ein knallbuntes Spektakel mit vielen aberwitzigen Einfällen und einer Schar von liebenswert-chaotischen Figuren.
Vom Waisenhaus zu Familie Robinson
Der Waisenjunge in diesem Film heißt Lewis. Er ist zwölf und sehnt sich danach, von einer Familie aufgenommen zu werden. Und das Wichtigste: Er ist ein genialer Erfinder. Dass seine Erfindungen tatsächlich genial sind, wird spätestens dann deutlich, als er einen Apparat entwickelt, mit dem man die Gedanken anderer Leute lesen kann. Damit will er in die Vergangenheit reisen, seine eigene Mutter suchen und so herausfinden, warum sie ihn damals weggegeben hat.
Eines Tages bekommt Lewis Besuch. Und zwar von einem anderen Jungen, von Wilbur Robinson. Dieser Junge kommt direkt aus der Zukunft, und genau dorthin nimmt er Lewis mit, direkt zu seiner total verrückten Familie.
Familie Robinson ist wirklich liebenswert und ganz gewiss einzigartig. Jeder von ihnen ist Erfinder, genau wie Lewis selbst. Und sie erfinden die tollsten Dinge, die Lewis sich vorstellen kann. Kein Wunder, dass er sich sofort zu Hause fühlt. Doch es gibt da noch den finsteren Melonenmann, einen Bösewicht, wie er im Buche steht. Hier nun zeigt sich die wahre Stärke von Lewis neuen Freunden, denn mit ihrer Hilfe scheint für ihn nun selbst das Unmögliche möglich
Beste Zutaten
Auch wenn heutzutage immer mehr animierte Filme ins Kino kommen, gehören die Abenteuer aus den Studios von Disney immer noch zu den Höhepunkten des Filmjahres. Waren in früheren Jahren die alljährlichen Zeichentrickfilme wie König der Löwen und Arielle oder Tarzan die großen Erfolge, waren bald auch die computeranimierten Filme der Tochterfirma Pixar wie Die Monster AG, Findet Nemo und Die Unglaublichen echte Meilensteine.
Auch die Riege der deutschen Synchronsprecher kann sich wieder sehen lassen. Oder sollte man besser sagen: hören lassen? Gleich vier Rollen hat sich der Comedy-Experte Rick Kavanian geschnappt. Kavanian übernimmt in diesem Film die Parts von Onkel Fritz und Tante Petunia und auch die der beiden Haushüter Spike und Dimitri.
Zu den weiteren Sprechern gehören das deutsche Topmodel Eva Padberg und Schauspieler Ralf Möller. Eva Padberg spricht die Kusine Tallulah, die mit ihren schrägen Hutkreationen für viel Wirbel sorgt, und welche Rolle könnte besser zu ihr passen? Und auch Ralf Möller „mimt“ genau die Rolle, die zu ihm passt: den Sportler Coach. Selbst Thomas Gottschalk ist mit von der Partie. Der Entertainer, der schon in zahlreichen Filmen seine markante Stimme hören ließ, übernimmt den Part von Cornelius.
Zwischen all den Prominenten tummelt sich auch ein Neueinsteiger: In einem Casting-Wettbewerb mit mehr als 500 Teilnehmern setzte sich der neunjährige Lasse Crohn aus der Nähe von Hamburg durch. Nicht nur für ihn ein großes Glück, sondern auch für den Waisenjungen Goob, dem er seine Stimme leiht.
jp





