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Unruhige Zeiten im Spielzeugland
Disney-Pixars »Toy Story 3« ab dem 29. Juli im Kino - auch in 3-D.
Magische Momente und skurrile Situationen: In den zurückliegenden 15 Jahren haben uns die Pixar Animationsstudios mit einer Vielzahl unterschiedlicher Filme begeistert, die alle eines gemeinsam hatten: Die computergenerierten Figuren hatten oft mehr Seele und Leidenschaft als die meisten ihrer Kollegen aus Fleisch und Blut, die uns in unzähligen Blockbustern vorgesetzt werden.
Wer erinnert sich nicht gerne an den Rentner Carl Fredricksen, der in »Oben« Hunderte von Heliumballons an sein Haus band und damit nach Südamerika reiste? Wer könnte den kleinen und fleißigen Aufräumroboter WALL•E vergessen, der sich unsterblich in die hypermoderne EVE verliebte? Wer hat in »Ratatouille« nicht sofort die kleine Ratte Remy ins Herz geschlossen, deren größter Traum es war, Meisterkoch in einem Spitzenrestaurant zu werden? Angefangen hat die Erfolgsgeschichte der Pixar Studios aber im Jahr 1995 mit »Toy Story« und den beiden Spielzeugfiguren Woody und Buzz Lightyear.
Ausgemustert?
Cowboy Woody und Weltraumheld Buzz Lightyear haben gemeinsam schon zwei Kinoabenteuer durchstanden (1995 und 1999). Doch seitdem ist viel Zeit vergangen und Andy, der Junge, dem die beiden und die vielen anderen Spielzeuge gehören, ist älter geworden. Und wie es so ist, ändern sich die Interessen und die Lebensumstände. Andy packt seine Sachen fürs College – und seine Spielzeuge packt die Furcht. Denn nun ist der Zeitpunkt gekommen, vor dem sie schon immer Angst hatten: Sie werden nicht mehr gebraucht.
Bevor sie einfach weggeworfen werden, wollen sie lieber auf eigene Faust ihr Schicksal in die Hand nehmen und sich selbst ein neues Zuhause suchen. So landen sie im Sunnyside-Kindergarten, wo sie auf anderes ausrangiertes Spielzeug treffen – einer bunten Truppe aus den unterschiedlichsten Figuren von kuschelig bis abenteuerlich, von bezaubernd bis außergewöhnlich. Es scheint also tatsächlich ein kleines Spielzeugparadies zu sein, in dem sogar Barbie und Ken sich auf den ersten Blick ineinander verlieben.
Doch mit der Zeit erkennen die Neuankömmlinge, dass auch hier nicht alles so ist, wie es zunächst scheint. Nicht nur, dass die Kinder hier viel rabiater mit ihrem Spielzeug umgehen als Andy es jemals getan hat. Auch die Spielzeuge selbst sind nicht alle so herzlich und aufgeschlossen wie gedacht. Einige von ihnen verfolgen sogar eigene finstere Pläne. Eine turbulente Zeit steht bevor, in der die Helden den technischen Fortschritt des vergangenen Jahrzehnts am eigenen Leib erfahren.
Erfolg Pixel für Pixel
Schon der erste Teil vor 15 Jahren war ein Meilenstein der Filmgeschichte, denn hier handelte es sich um den ersten computergenerierten abendfüllenden Spielfilm. Bis heute gilt er als einer der besten Filme aller Zeiten. Seit 1995 ist die Entwicklung rasant weitergegangen und jeder der nachfolgenden Filme aus den Pixar Studios setzte neue Maßstäbe. Dabei ging es den Filmemachern keineswegs um immer neue technische Höheflüge. Die technischen Errungenschaften gingen bei allen Filmen stets Hand in Hand mit den liebevoll und anrührend erzählten Geschichten, die Jung und Alt gleichermaßen begeisterten.
Insgesamt haben die zehn Spielfilme und die zahlreichen Kurzfilme ganze zwölf Oscars erhalten. Bis jetzt waren alle Filme sehr erfolgreich und haben nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Filmkritiker begeistert. Ganz eigenen Kultstatus genießen mittlerweile die Kurzfilme, die stets vor dem eigentlichen Hauptfilm gezeigt werden. jp
Weitere Infos unter www.toy-story-3.de







