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Donnerstag, 24. Mai 2012
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Shrek lass nach!

Kinotipp: „Shrek 3“

In seinem dritten Filmabenteuer soll Shrek König werden. Und Vater. O Shrek! Ab 21. Juni im Kino.

Können wir uns Shrek mit einer Königskrone vorstellen? Shrek selbst wird bei diesem Gedanken ganz grün im Gesicht, denn nichts liebt er so sehr wie seine Ruhe und seinen Sumpf.

Als er Prinzessin Fiona heiratete, war die Liebe der Grund und nicht die Aussicht, vielleicht irgendwann das Königreich Weit Weit Weg zu regieren. Doch nun ist es so weit. Fionas Vater, König Harold, stirbt unerwartet, und Shrek soll seinen Platz übernehmen.

Shrek-liches Erwachsenwerden
Die einzige Möglichkeit, dem ungewollten Schicksal zu entkommen und wieder in den gemütlichen heimatlichen Sumpf zurückzukehren, wäre ein anderer Thronfolger. Da kommt nur einer in Frage: der junge Arthus, der schon seit langem verschollene Cousin von Fiona. Also macht sich Shrek gemeinsam mit dem plappernden Esel und dem gestiefelten Kater auf den Weg, um ihn zu suchen. Fiona bleibt zu Hause und bekommt es dort mit den hinterhältigen Machenschaften von Prinz Charming zu tun, der seine Chance zur Rache gekommen sieht.

Doch das Königreich ist nicht das Einzige, was Shrek Kopfzerbrechen bereitet. Seine Fiona hat noch eine andere Überraschung für ihn: Sie ist schwanger und Shrek soll Vater werden. Ein Grund zur Freude? Nicht für Shrek, der die Hosen gestrichen voll hat.

Die Zuschauer erleben mit dem inzwischen bereits dritten Film über den grünen Oger die Entwicklungen mit, die sowohl die Animationstechnik als auch die Figur Shrek durchmachen. Seit dem ersten Teil hat die Technik große Fortschritte gemacht, sodass sich das Aussehen der Filme beständig weiterentwickelt und verfeinert hat.

Auch Shrek als Figur ist nicht mehr derselbe wie zu Beginn der Reihe. Er hat neue Freunde gewonnen, auch wenn er sie manches Mal allzu gerne gegen sein altes, ruhiges Sumpfleben eintauschen würde. Der redselige Esel, der gestiefelte Kater und seine geliebte Fiona sind nur einige von ihnen. Auch viele andere alte Bekannte aus den beiden ersten Teilen sind wieder mit von der Partie.

Selbst an Erfahrungen ist der alte Griesgram reicher geworden. Früher hat er sich von der Welt zurückgezogen und hätte nie gedacht, dass sie immer wieder auf einen rülpsenden und stinkenden Oger zukommen würde. Und doch ist Shrek an seinen Aufgaben und Erfahrungen gewachsen. Nachdem er die Liebe von Prinzessin Fiona und den Respekt seiner Schwiegereltern, König Harold und Königin Lillian von Weit Weit Weg, gewonnen hat, muss er sich nun unfreiwillig mit den Herausforderungen als künftiger König und als künftiger Vater herumschlagen. Das fällt ihm ganz und gar nicht leicht, aber am Ende lernt er, seinen eigenen Fähigkeiten mehr zu vertrauen.

Gar nicht sprachlos
Der Film versammelt wieder eine Vielzahl bekannter deutscher Stimmen. Die Titelfigur spricht Sascha Hehn, der uns allen noch gut als Golf Cabrio fahrender Jungarzt mit Föhnfrisur in der Schwarzwaldklinik in Erinnerung geblieben ist. Comedy-Star Esther Schweins ist die Stimme von Prinzessin Fiona. Ihre Mutter Königin Lillian wird gesprochen von der (aktuellen) Fernsehmutter der Nation: Marie-Luise Marjan spielt schon seit mehr als 21 Jahren die Mama Beimer in der Lindenstraße.
Zu den Höhepunkten des zweiten Teils der Reihe zählte ohne Zweifel der gestiefelte Kater, und das nicht nur wegen des unwiderstehlichen Blicks aus seinen riesigen Katzenaugen. Auch das spanisch angehauchte Lispeln war äußerst charmant. Im Original übernahm Antonio Banderas die Rolle. Der deutsche Sprecher ist Benno Führmann, einer der gefragtesten Schauspieler seiner Generation.

jp

Fotos: DreamWorks Animation LLC