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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Oh Flammenbaum.

Ein paar Vorsichtsmaßnahmen, damit der Funke über die Festtage nicht zu sehr überspringt.

Am 31. Dezember können Sie es mal wieder so richtig krachen lassen – und das im wahrsten Sinne des Wortes! Während die Weihnachtsfeiertage meist besinnlich im Kreis der Familie verbracht werden, ist an Silvester ausgelassenes Feiern angesagt.

Doch nicht selten endet der Abend damit, dass Feuerwehr, Polizei oder Notarzt gerufen werden müssen. Damit Sie die Feiertage garantiert unbeschädigt überstehen, haben wir für Sie ein paar Tipps und Vorsichtsmaßnahmen zusammengestellt.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Beim Anblick eines festlich geschmückten Christbaums leuchten nicht nur Kinderaugen: Das Licht der Christbaumkerzen sorgt für eine ganz besondere Stimmung. Doch gerade bei echten Kerzen ist Vorsicht geboten, denn sie erhöhen die Brandgefahr. Wer sich dennoch dafür entscheidet, sollte den Baum nicht unbeaufsichtigt lassen und die Kerzen auspusten beziehungsweise nicht wieder anzünden, wenn das Tannengrün durch die Heizungsluft trocken geworden ist.
 
Beim Anzünden der Kerzen gilt: stets von oben nach unten. Für den Fall der Fälle sollte immer ein Feuerlöscher oder ein Eimer Wasser griffbereit stehen. Sind kleine Kinder oder Haustiere in der Nähe, ist es ratsam, auf eine elektrische Lichterkette zurückzugreifen. Außerdem ist es wichtig, Tannenbäume, Weihnachtsgestecke und Adventskränze auf einer feuerfesten Unterlage zu platzieren.

Wer Silvester genauso gut überstehen möchte, sollte beim Einkauf der bunten Feuerwerkskörper und Knaller immer auf den Zulassungsstempel der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) achten. Oft unterliegen die Produkte einer Altersbeschränkung, die eingehalten werden muss. (Kinder sollten generell nicht allein damit hantieren.)

Bevor es dann losgehen kann, lesen Sie sich unbedingt die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch. Raketen müssen beispielsweise aus standsicheren Flaschen oder Röhren abgefeuert werden. Die Lenkstäbe dürfen weder verkürzt noch entfernt werden. Blindgänger sollten Sie auf keinen Fall noch einmal benutzen, sondern stattdessen mit Wasser unschädlich machen.

Für alle Raketen und Böller gilt: nur im Freien und niemals aus der Hand entzünden und natürlich nicht auf Menschen oder Tiere zielen. Das Entzünden der Feuerwerkskörper ist übrigens offiziell erst am 31. Dezember ab 18.00 Uhr erlaubt und darf nicht in direkter Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Fachwerkhäusern stattfinden.

Sicher ist sicher.
Verletzungen an Händen und Gesicht sind keine Seltenheit an Silvester. Die häufigsten Fälle sind Verbrennungen, Verletzungen an den Augen oder zuweilen sogar Schlimmeres. Um dies zu vermeiden, sollten Sie auf eine sichere Distanz zum Feuerwerkskörper gehen.

Wenn Sie unterwegs sind, tragen Sie Raketen oder Böller niemals in der Kleidung. Nicht zu unterschätzen ist auch der hohe Lärmpegel, der Gehörschäden wie Tinnitus oder Trommelfellverletzungen verursachen kann. Tragen Sie also am besten Ohrenstöpsel, wenn Sie draußen mitmischen möchten.
Und zu guter Letzt sollen natürlich auch die eigenen vier Wände den Abend heil überstehen. Damit Raketen und andere Silvesterknaller nicht in Ihrem Haus landen und einen Brand verursachen können, halten Sie Fenster und Türen geschlossen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, entfernt gegebenenfalls auch brennbare Gegenstände vom Balkon oder aus dem Vorgarten.

Dann können Sie ganz gelassen ins neue Jahr rutschen.rs

Fotos: Shutterstock (7)