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London in Angst und Schrecken und im Nebel
Kinotipp: „Neues vom WiXXer“
Am 15. März startet der zweite Teil der Edgar-Wallace-Parodie: „Neues vom WiXXer“
In dieser Ausgabe von mein coop magazin haben wir Ihnen bereits die schönen und reizvollen Seiten von London vorgestellt. Dass die Stadt an der Themse darüber hinaus weitere, nicht minder spannende und dafür umso gruseligere Seiten hat, konnten wir schon in den 60er-Jahren in zahlreichen Filmen nach den Geschichten von Edgar Wallace erleben.
Vor drei Jahren kam eine liebevolle und sehr erfolgreiche Hommage an diese Filme in die deutschen Kinos. Unter dem Titel Der WiXXer spielten die Comedygrößen Bastian Pastewka und Oliver Kalkofe das Ermittlerduo Very Long und Even Longer auf der Jagd nach einem gefährlichen Superverbrecher. Mehr als zwei Millionen Zuschauer waren begeistert. Es ist zu erwarten, dass der zweite Teil noch erfolgreicher werden wird, denn nicht nur an der Geschichte wurde kräftig gefeilt, auch eine hochkarätige Darstellerriege wurde für den neuen Film gewonnen.
Hommage an Wallace
Neben vielen bekannten Comedians wie Christian Tramitz, Oliver Welke und Christoph Maria Herbst spielen auch die Altstars Joachim Fuchsberger, Judy Winter, Wolfgang Völz und Chris Howland mit. Joachim Fuchsberger, der noch für den ersten Film eine Absage erteilte, äußerte sich sehr begeistert über die Dreharbeiten und das Ergebnis. Es wurde mit sehr viel Sorgfalt und Liebe gearbeitet, und viele Details haben ihn an die Atmosphäre der alten Filme erinnert.
Genau das macht sicher auch den Erfolg des Filmes aus: Es ist keine Sketchparade, sondern eine in mühevoller Arbeit entstandene Hommage an die Wallace-Verfilmungen der 60er-Jahre. Schon damals wurden die Filme stets mit einem Augenzwinkern produziert, und die brillant-grotesken Auftritte von Klaus Kinski oder Eddie Arendt sind legendär. Joachim Fuchsberger schwärmt noch heute von der totalen „Hinwendung zur Qualität“ in einer Zeit, wo andere Filme immer belangloser wurden.
Das Rezept der alten Filme wurde aufgegriffen: Erstklassige Schauspieler, hohes Tempo, Spannung, Grusel und Humor. Und nicht zuletzt ist da der Reiz, dass der Zuschauer selbst miträt, wer der Täter war und wie er vorgegangen ist, und dass er dabei manches Mal arg aufs Glatteis geführt wird.
Die Todesliste
Im ersten Teil des Filmes wurde der WiXXer enttarnt. Doch die Ruhe, die seitdem eingekehrt war, erwies sich als trügerisch. Denn es gibt Neues vom WiXXer, und diese Neuigkeiten sind alles andere als beruhigend. Long und Even Longer erhalten eine grausame Botschaft, genauer gesagt eine Todesliste. Auf dieser Liste steht nicht nur der Name von Inspector Long, sondern auch der von Victoria Dickham (Christiane Paul), der Frau, an die Chief Inspector Even Longer sein Herz verloren hat. Victoria ist die Tochter von Lord Dickham (Joachim Fuchsberger), dem legendären Ex-Chef von Scotland Yard. So kann Even Longer in seinen Recherchen wenigstens auf wertvolle Unterstützung vom alten Hasen hoffen. Doch die Lage ist ernst und die Suche nicht einfach. Denn die Inspektoren haben nur 24 Stunden Zeit, bis der WiXXer zuschlagen will.
Was wissen und verbergen die übrigen Beteiligten? Strebt Butler Alfons Hatler (Christoph Maria Herbst) nach der Weltherrschaft? Welche Rolle spielt Evens Bruder Much Longer (Christian Tramitz)?
Kann Schwester Lucipha (Judy Winter) die entscheidenden Hinweise geben? Der scharfe Eddie (Martin Semmelrogge) jedenfalls ist ein frühes Opfer, als er einen wichtigen Tipp geben will.
Genau wie in den ursprünglichen Filmen, wimmelt es auch in Neues vom WiXXer nur so von skurrilen Figuren, die allein schon den Film sehenswert machen. Doch auch die Mischung aus neuen und alten Stars der deutschen Filmszene auf der einen und Top-Comedians auf der anderen Seite verspricht einen der großen Kinoknüller des Frühjahrs.
jp




