Artikel dieser Ausgabe aus Freizeit
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Frühlingsgefühle in der Eiszeit
Im zweiten Teil von „Ice Age“ wird den Tieren warm ums Herz
Das Leben in der Eiszeit ist wahrlich kein Eistütenschlecken! Wie der Name schon sagt, ist es eisig kalt. Die Tiere sind oft übellaunig, und wer möchte ihnen das verdenken? Und was passieren kann, wenn man zwei Nashörnern einen der wenigen Löwenzahne wegfuttert, musste Faultier Sid bereits im ersten Teil des Animationsabenteuers Ice Age hautnah erleben.
Am 6. April startet nun die Fortsetzung, in der das Leben der Bewohner bunter, aber nicht weniger aufregend wird.
Freizeitpark und Spaßbad
Das Ende der Eiszeit naht. Es wird immer wärmer, das Eis beginnt zu schmelzen, und die Tiere fühlen sich wie im ersten Farbfilm. Auch das Mammut Manni, das Faultier Sid, der Säbelzahntiger Diego und viele andere eiszeitliche Kreaturen tauen auf. Durch das Tauwasser entstehen zahlreiche Swimmingpools und Wasserrutschen, und auch sonst ist das Leben angenehmer, wenn es nicht mehr ganz so kalt ist. Also genießen erst einmal alle Bewohner des Tals das neue Leben wie im Ferienparadies.
Aber mit der Zeit wird ihnen klar, dass es so nicht weitergehen kann. Wenn das Wasser weiter steigt, wird der gesamte Talkessel überflutet. Besonders gefährlich wird die Lage, als ein Staudamm zu brechen droht, hinter dem sich ein riesiger Schmelzwassersee befindet. Da bleibt nur ein Ausweg: Die Bewohner müssen ihr Tal so schnell wie möglich verlassen
Manni auf Freiersfüßen
Auf der Flucht begegnen Diego, Sid und Manni einem weiblichen Mammut namens Ellie. Und plötzlich weiß Manni, wie es sich anfühlt, wenn man tausend Schmetterlinge im Bauch hat. Besser gesagt: Er verliebt sich Hals über Kopf in Ellie und möchte am liebsten mit ihr eine Familie gründen. Dachte er doch bisher immer, dass er der Letzte seiner Art sei
Doch Ellie weiß gar nicht, dass sie ein Mammut ist, weil sie von einer Opossum-Familie adoptiert und aufgezogen wurde und nun gemeinsam mit ihren beiden chaotischen und frechen Beutelratten-Brüdern Eddie und Crash unterwegs ist.
Die Freunde müssen sich nicht nur vor der Flut in Acht nehmen, sondern auch vor ein paar Wasserreptilien, die aus der Kältestarre erwacht sind und nun großen Hunger haben. Und so können wir uns in diesem Film auf viele aufregende, aber auch sehr witzige Abenteuer freuen.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
Schon der erste Teil von Ice Age aus dem Jahr 2002 erlangte Kultstatus und bot blendende Unterhaltung. Besonders in die Herzen der Zuschauer geschlichen hatte sich dabei Scrat, das vom Pech verfolgte prähistorische Eichhörnchen.
Auch im neuen Film kämpft sich Scrat wieder tapfer durch die Tücken des Eichhörnchenalltags und fällt dabei manches Mal nicht nur auf die Nase. Der Hellste ist Scrat nicht, und von den turbulenten Abenteuern der anderen bekommt er nur wenig mit. Denn Scrat ist und bleibt damit beschäftigt, fleißig Nüsse zu sammeln, zu verstecken und sich anschließend nicht mehr an die Verstecke zu erinnern.
Und bei diesen wichtigen Aufgaben erlebt er seine ganz eigenen Abenteuer, die zu den witzigsten Momenten zählen, die der ohnehin schon komische Film zu bieten hat.
Mein Gott, Sid!
Auch Sid, das Faultier mit der großen Klappe und dem nicht ganz so großen Hirn, ist uns noch gut aus dem ersten Teil vertraut. Und auch dieses Mal wieder ist der großmäulige und zur Selbstüberschätzung neigende Tollpatsch ein echter Sympathieträger, auch wenn er seinen Freunden manches Mal gehörig auf die Nerven geht.
Und jetzt kommt es sogar so weit, dass ausgerechnet er von einigen Bewohnern für eine Gottheit gehalten wird. Das riecht nach Ärger, das kann nicht gut gehen
Gesprochen wird der freche Sid auch in diesem Film wieder vom bekanntesten Ostfriesen Deutschlands, dem Comedian Otto.
Neu in der munteren Riege sind die beiden Zwillinge Eddie und Crash, die großen Brüder von Mammut Ellie. Sie sind rotzfrech und verbreiten jede Menge Chaos. Freuen wir uns also auf einen abgedrehten Filmspaß mit lustigen Charakteren und viel Wortwitz!
jp







