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Finstere Machenschaften auf der Felseninsel.
Der Jugendbuchklassiker »Fünf Freunde« ab 26. Januar im Kino.
Generationen von Kindern und Erwachsenen kennen ihre Namen und haben ihre Abenteuer verschlungen. Weltweit wurden mehr als 100 Millionen Bücher der »Fünf Freunde« von Enid Blyton verkauft. In den Jahren 1942 bis 1962 veröffentlichte die britische Autorin 21 Bände der Abenteuer, die bis heute zu den erfolgreichsten Kinderbuchreihen überhaupt gehören.
Verfilmt wurden die Geschichten bereits mehrfach. Am bekanntesten sind bei uns die britische Serie von 1978 und die britisch-kanadisch-deutsche Koproduktion von 1996. Der neue Kinofilm basiert auf den alten Geschichten, wurde aber behutsam modernisiert und zudem nach Norddeutschland verlegt.
Auf heißer Spur.
Julian, Dick und Anne verbringen zum ersten Mal ihre Ferien an der norddeutschen Küste. Dem Mädchen George (eigentlich Georgina) passt das gar nicht, und so lässt sie die Ankömmlinge erst mal schroff abblitzen. Erst als alle gemeinsam Hund Timmy aus einer Falle retten, schließen sie Freundschaft miteinander. Und schon schlittern sie in ein aufregendes Abenteuer.
Bei einem Ausflug an den Strand machen sie in einer alten Schmugglerhöhle eine brisante Entdeckung: Georges Vater Quentin, ein berühmter Erfinder, soll entführt werden! Der Professor hat sich auf einer Felseninsel vor der Küste ein Labor eingerichtet und forscht dort an revolutionären neuen Methoden zur Energiegewinnung. Offensichtlich hat es irgendwer auf seine wertvollen Forschungsergebnisse abgesehen.
Doch weder die Polizisten Peters und Hansen noch Georges Mutter Fanny glauben den Kindern. Also machen sich die fünf Freunde selbst auf die gefährliche Jagd nach den Gangstern. Die Spuren führen sie zu zwei verdächtigen Tierfilmern und zu einem mysteriösen Touristen, der sich als Agent der Regierung ausgibt. Schließlich stoßen die Freunde sogar auf einen Geheimgang, der unter dem Meer verläuft, und decken eine Verschwörung auf, die ihnen schier den Atem verschlägt.
Schleswig, Arnis und der Darß.
Produziert wurden die »Fünf Freunde« von Andreas Ulmke-Smeaton und Ewa Karlström, die mit SamFilm bereits die erfolgreichste deutsche Kinderfilmreihe »Die Wilden Kerle« realisiert haben. Anders als die Romane, die auf der britischen Insel zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts angesiedelt sind, sollte der Film von Anfang an in Deutschland und in unserer heutigen Zeit spielen. Produzent Andreas Ulmke-Smeaton erklärt dazu, dass die Geschichten nicht nach Süddeutschland passen würden, sondern auf jeden Fall im Norden spielen müssten. Bei der Suche nach den geeigneten attraktiven Drehorten für das fiktive Dorf griff man schließlich auf drei Orte in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zurück.
Die Szenen am Strand wurden auf dem Darß gedreht. Hier, in der Weite der Dünen, werden Julian, Dick und Anne vom Bus abgesetzt, hier treffen sie auf die geheimnisvollen Vogelkundler und hier können sie sich unbeobachtet von den Erwachsenen aufhalten. Die Kulisse für die Szenen im Dorf ist die alte Fischersiedlung Holm in Schleswig an der Schlei. Die besondere Atmosphäre der Siedlung mit ihrem altertümlichen Charme schafft die ideale Verbindung zum Stil der Orginalgeschichten.
Die actionreichsten Szenen des Films wurden einige Kilometer weiter östlich ebenfalls an beziehungsweise auf der Schlei gedreht, nämlich in Arnis, der kleinsten Stadt Deutschlands.
Rund um Hafen und Werft der nur 300 Einwohner zählenden Ministadt kommt es zu einem folgenreichen und spektakulären Zwischenfall mit einem Luftkissenboot. Bei den Dreharbeiten in Norddeutschland, die im Frühjahr und Sommer letzten Jahres stattfanden, hatte das Filmteam – trotz des recht bescheidenen Sommers – großes Glück mit dem Wetter. Erst nach Beendigung der Dreharbeiten kam es zu sintflutartigen Regenfällen, so
der Produzent.jp








