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Dunkle Geheimnisse
Endlich: »Harry Potter und der Halbblutprinz« ab dem 16. Juli 2009 im Kino.
Im Juli geht eine zweijährige Durststrecke zu Ende, denn dann ist es so weit: Der sechste Film der Harry-Potter-Reihe kommt ins Kino und wird wieder für lange Schlangen an den Kinokassen sorgen. Und wie schon in den vergangenen Jahren werden die Fans des jugendlichen Magiers arg auf die Folter gespannt. Abgesehen von einigen viel versprechenden Trailern sind die Informationen über den neuen Film auch kurz vor dem Start mehr als spärlich.
Man mag von diesem Vorgehen halten, was man will. Kein Zweifel jedoch besteht wohl daran, dass auch dieser Film wieder ein Filmvergnügen der besonderen Art bieten wird. Schon die vergangenen fünf Teile haben gezeigt, dass die fantasievollen Bilderwelten zum Besten gehören, was das Kino in diesen Jahren zu bieten hat. Lediglich die drastischen Kürzungen der umfangreichen Romane auf filmverträgliche gute zwei Stunden pro Film sorgten immer wieder für Unmut und Enttäuschungen bei den Fans der Bücher. Doch dieses Problem zu lösen, würde wohl tatsächlich an Hexerei grenzen.
Allgegenwärtige Gefahren
Das neue Schuljahr in Hogwarts beginnt, doch die Ereignisse der vergangenen Zeit haben ihre Spuren hinterlassen. Überall verbreiten sich Angst und Schrecken, in Harrys Schule, in der Welt der Magier und selbst in der »Muggel«-Welt, also in unserer alltäglichen Welt der Nichtmagier. Harry bekommt einen neuen Lehrer für Zaubertränke: Horace Slughorn, einen älteren Zauberer, der sich gerne mit fremden Federn und berühmten Bekannten schmückt. Der verhasste Lehrer Severus Snape wiederum übernimmt nun die Verteidigung gegen die dunklen Künste.
Als Harry zufällig ein gebrauchtes Lehrbuch in die Hände bekommt, stellt sich dies als Glücksfall heraus. Denn der frühere Besitzer, der sich selbst »Halbblutprinz« nennt, hat dort allerlei nützliche Tipps hinterlassen. Harry nimmt diese begeistert an, auch wenn sich einige von ihnen als höchst gefährlich herausstellen. Dies ist nicht die einzige Gefahr während des Schuljahres. Zwei Schüler werden gefährlich verletzt, darunter Harrys Freund Ron. Sein Widersacher Draco Malfoy scheint unheilvolle Pläne zu haben, die Harry aufdecken will, obwohl ihn seine Lehrer und Freunde davor warnen.
Wichtiger als die Lektionen im Unterricht sind allerdings die Privatstunden von Schulleiter Albus Dubledore. Dieser will seinen Schützling Harry bestmöglich auf die bevorstehende Entscheidungsschlacht mit Lord Voldemort vorbereiten. Und so suchen die beiden gemeinsam nach der geeigneten Strategie, die sie tief in Voldemorts Vergangenheit eintauchen lässt. Nach seiner unglücklichen Kindheit im Waisenhaus war er ein hoch begabter Schüler in Hogwarts, der sich aber schon damals stark zu den dunklen Künsten hingezogen fühlte. Beim Aufspüren der Vergangenheit von Lord Voldemort alias Tom Riddle machen sie eine wichtige Entdeckung, die sich als entscheidend für den Kampf gegen den mächtigen Magier herausstellt. Aber der Feind und seine Verbündeten schlafen nicht …
Weltweiter Erfolg
»Harry Potter und der Halbblutprinz« ist der vorletzte Teil der siebenbändigen Reihe. Weltweit wurden mehr als 400 Millionen Exemplare der Bücher in 67 Sprachen verkauft. Auch die ersten fünf Filme waren äußerst erfolgreich und spielten bislang zusammen über 4,4 Milliarden US-Dollar ein. Doch während sich die Handlung des Buches über sieben Jahre erstreckt – ein Schuljahr pro Band –, altern die Darsteller der Filme schneller. Denn der erste Film kam bereits vor acht Jahren ins Kino, während der Abschluss der Reihe für Sommer 2011 geplant ist. Übrigens wird der letzte Band in zwei Filme aufgeteilt, die im Abstand von etwa einem halben Jahr ins Kino kommen sollen.
Der Großteil der Darsteller ist bereits aus den vergangenen Teilen bekannt. Den dunklen Lord spielt wieder Ralph Fiennes. Sein Neffe Hero Fiennes Tiffin tritt in dessen große Fußstapfen und übernimmt den Part des elfjährigen Magiers Tom Riddle, der gerade an die Schule für Hexerei gekommen ist und schon in diesem Alter nicht gerade zimperlich mit seinen Mitschülern umgeht.
jp







