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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Drei Kehlen für ein Halleluja!

THE RAT PACK – LIVE FROM LAS VEGAS

Sie singen ein Halleluja auf das Amerika der 60er-Jahre, auf die Hauptstadt des Entertainments, Las Vegas, und natürlich auf drei der wohl größten Showlegenden aller Zeiten, die selber leider nur noch auf Tonträgern zu erleben sind: Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. und Dean Martin.
Seit dem Jahr 2000 tourt das Trio von London aus erfolgreich von einer Show zur nächsten. Nach einer ersten umjubelten Stippvisite in Berlin 2003 kehrt „The Rat Pack –
Live from Las Vegas“ nun erneut durch Deutschland und macht Station unter anderem in Köln, Frankfurt am Main, Hannover und Bremen.

Frankie und seine Spießgesellen …

… so lautete der deutsche Filmtitel zum Original „Ocean’s Eleven“ , bei dessen Dreharbeiten im Jahr 1960 im Sands Hotel und Casino in Las Vegas die drei Entertainer den Grundstein für ihren musikalischen Ruhm legten. Schon seit den 50er-Jahren waren sie unter anderem mit Humphrey Bogart, Peter Lawford und Joey Bishop in einer Clique freundschaftlich verbunden, von Bogarts Frau, Lauren Bacall, nach einer durchzechten Nacht „liebevoll“ als „Rat Pack“, also Rattenmeute, betitelt. Untereinander wetteiferten sie fast pubertär, wer die meisten Platten verkaufte, die meisten Starlets abschleppte oder den meisten Whiskey vertrug. So war es kein Wunder, dass die geplanten abendlichen Soloshows der drei im Sands Hotel nach den Dreharbeiten zum Film nicht lange Soloshows blieben. Frankie sang Sammy in seine Show, Dean störte Frankies Auftritt durch Zwischenrufe. Doch das Publikum war jedes Mal nur noch begeisterter. So entwickelten sich die Auftritte schnell zu gemeinsamen kabarettistischen Bühnenhappenings mit Neckereien, Witzen, Alkoholexzessen, unzähligen Zigaretten und natürlich bis heute unvergessenen Songs. Über Jahrzehnte blieben die drei ihrem Publikum in Las Vegas und der ganzen Welt treu. 1988 standen sie letztmalig gemeinsam auf der Showbühne.

That’s entertainment …

… schien es erst einmal die längste Zeit geheißen zu haben, als – nach Sammy Davis Jr. 1990 und Dean Martin 1995 – schließlich 1998 auch Frank Sinatra in den großen Himmelschor aufgenommen wurde. Die Ära des Swing und großen Entertainments schien zu Ende zu gehen.
Die Londoner Produzentengruppe „Flying Music“ wollte dies mit Recht nicht zulassen und castete eine Handvoll Schauspieler und Sänger, die den großen Originalen optisch und vor allem auch gesanglich verblüffend ähneln. Für Chris Mann und seinen Kollegen Stephen Triffitt als Frank Sinatra, Timothy Sell bzw. Alex Bourne in der Rolle von Dean Martin sowie für Michael C. Harris oder David Hayes als Sammy Davis Jr. wurde ein „Best Of“-Programm zusammengestellt, das noch einmal die Abende im Sands Hotel in Las Vegas auferstehen lässt. Begleitet von den Berelli-Sisters und der 15-köpfigen „Rat Pack – Big Band“ folgt ein Megahit dem anderen, von „The lady is a tramp“ über „The candy man“ bis „That’s amore“, von „Volare“ über „Me and my shadow“ bis „Mr. Bojangles“. Nicht fehlen dürfen natürlich „New York, New York“ und „My way“. Die flapsigen Dialoge, Witze, Späße und Choreographien sind den Original-Shows entnommen und wurden von Regisseur Mitch Sebastian zu einer Show zusammengefügt, wie sie im Sands Hotel tatsächlich hätte stattfinden können.

Bei der Zeitreise hat jedermann die Gelegenheit, einen unvergesslichen Abend mit den drei großen Entertainern zu erleben. Man muss nur die Augen ein wenig zusammenkneifen und schon ist die Illusion perfekt: Man befindet sich im Las Vegas der 60er-Jahre, hat vielleicht gerade im Spielcasino eine Glückssträhne beim Black Jack oder am einarmigen Banditen gehabt und erlebt jetzt leibhaftig auf der Bühne einen der legendären Auftritte von Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. und Dean Martin. Alle drei wie immer im Smoking, mit viel Whiskey, gekonntem Witz und allen ihren bekannten Hits.

Mit ihrem Charme und Stil haben die Darsteller seit der Premiere der Show im Londoner Westend bislang jedes Publikum im Sturm erobert. Abend für Abend sind Standing Ovations und Begeisterungsstürme der Dank für die großartige Hommage an die berühmten Vorbilder.

Den „Virus Swing“ …

… soll die Retro-Revue von London aus in die Welt getragen haben. So wird zum Beispiel Robbie Williams’ Ausflug in die Ära des Swing mit seinem Album „Swing when you’re winning“ einem Besuch dieser Show zugeschrieben. Aber auch wenn sie keine eigene CD planen, lohnt sich ein Besuch bei dieser Rattenmeute.

Informationen und Tickets

Weitere Informationen über die Show, ihre Stationen in Deutschland sowie Tickets zur Show finden sie im Internet unter:
www.the-rat-pack-live.de
und www.eventim.de

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