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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Die Liebe ist ein seltsames Spiel ...

Ab 5. November im Opernhaus Kiel: »Hello, Dolly!« von Jerry Herman.

In einer fernen Zukunft räumt der kleine Roboter WALL-E im gleichnamigen Animationsfilm den menschenleeren Planeten Erde auf. Von den Menschen sind nur noch endlose Berge mit Müll übrig – und eine Videokassette mit dem Film »Hello, Dolly!«. Dieses Stück über die Liebe schafft es, den kleinen Roboter sentimental zu machen und die tägliche Mühsal zu vergessen.

Jerry Hermans Musical »Hello, Dolly!« wurde 1964 in New York uraufgeführt und war mit 2.844 Aufführungen außerordentlich erfolgreich. Fünf Jahre später wurde das Stück von Gene Kelly mit Barbra Streisand und Walter Matthau in den Hauptrollen verfilmt und mit drei Oscars® ausgezeichnet.
Bis heute steht das Hit-Musical unverwüstlich auf den Bühnen der Welt und kommt nun erstmals auch nach Kiel. Aus der Vorlage, »The Matchmaker« von Thornton Wilder, schufen Jerry Herman und sein Mitautor Michael Steward mit der patenten Dolly eine Paraderolle für große Musical-Diven.

Ein Händchen für die Liebe.
Das Stück spielt Ende des 19. Jahrhunderts in einem Vorort von New York. Eigenen Angaben zufolge hat die früh verwitwete Dolly Levi, geborene Gallagher, ein Händchen für Arrangements unterschiedlichster Dinge – von Mobiliar über Blumen bis hin zu Hochzeiten. Gegenwärtig arbeitet sie an einer ganz besonderen Eheanbahnung: der eigenen.

Doch einen Haken hat die Sache: Das Objekt ihrer Begierde, der Heu- und Futtermittelhändler Horace Vandergelder, ist ein Misanthrop, wie er im Buche steht. Sein Interesse an Frauen wie Männern ist eher ausbeuterischer Natur. Doch wenn sich eine Dolly Levi etwas in den Kopf gesetzt hat, bekommt sie es auch, und sei es noch so kompliziert … jp

Die Kieler Dollys: Heike Wittlieb und Katharina Abt.
Foto: Olaf Struck (1), Figurinen: Veronika Lindner (1)