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Der Europa-Park Rust geht in die neue Saison
Es ist wieder soweit. Allerorts erfreuen sich unsere Augen an aufblühenden Gewächsen, lächelt die Sonne mild und wärmend gleichermaßen auf uns herab, verkünden heimgekehrte Südurlauber zwitschernd ihr Lied – und brettern Achterbahnen mit 130 km/h durch den blauen Nachmittagshimmel.
Endlich lässt „Frühling sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte
“ – Wer jetzt den „Frühling“ aus Eduard Mörikes Klassiker durch Europa-Park Rust und das „blaue Band“ durch Menschen ersetzt, der weiß auch, dass er sich nicht zwangsweise neu verlieben muss, um an dieses Kribbeln im Bauch zu gelangen. Obgleich es vermutlich um jeden geschehen ist, der ab dem 8. April durch die Pforten der über 70 Hektar großen Erlebniswelt schreitet. Denn zu den guten alten Bekannten gesellen sich neue Attraktionen und ein ausgereiftes Show-Programm, das mit über 150 internationalen Künstlern, Artisten und Eiskunstläufern besticht.
Hauptsache die schönste Nebensache der Welt
„Oh, wie ist das schön!“, wird so mancher Besucher ins Schwärmen geraten. Denn das Runde kommt nicht nur ins Eckige, sondern hält auch Einzug in den Europa-Park. In der neuen Attraktion „Arena of Football“ bekommt jeder seinen Kick. Auf Großbildleinwänden wird jedes Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft übertragen. Der „Walk of Fame“ erweckt großartige Momente aus der über 70-jährigen WM-Geschichte zum Leben, und in der Sports-Bar werden neben dem Platz für fachkundige Diskussionen Erfrischungen und Snacks angeboten. Das eigentliche Herzstück der Anlage aber ist der Auto-Scooter, dessen Fahrzeuge in Form überdimensionierter Treter eines bekannten Markenherstellers kommen. Auch hier dreht sich alles um das Leder. Während der Fahrt gilt es, einen Ball in das gegnerische Tor zu befördern oder, nach klassischer Scooter-Manier, die Gegenspieler zu foulen. Atmosphärisch unterstützt wird jede Partie dabei von einer frenetischen Stadionkulisse.
Der Olymp der Gefühle
Anno dazumal zogen auch mal dunkle Wolken auf am Parkhimmel. Erinnern wir uns! All dies Donnern, Surren und das schrille, aber fröhliche Kreischen in der Luft – wir wollten teilhaben an jener mythischen Atmosphäre. Doch wurden unsere Träume jäh von einer zu hoch gehängten Messlatte zerstört. 1,30 m Körpergröße lautete das gnadenlose Mindestanforderungsprofil, welches Achterbahnen & Co. an ihre Benutzer stellten. Neidvoll betrachteten wir jene, die es „geschafft“ hatten. In jener Hinsicht zu kurz kommen wird künftig niemand mehr, denn mit „Pegasus“ gewinnt das Programm des Parks ein weiteres attraktives Highlight. Aus 15 m Höhe stürzt sich diese speziell für Gäste ab 1 m Körpergröße ausgerichtete Achterbahn hinab und wird voraussichtlich zu Pfingsten ihren Betrieb im griechischen Themenbereich aufnehmen.
Einer für alle
Der Europa-Park wird jeder Alters- oder Interessengruppe gerecht. Wer es turbulent mag, holt sich seine Dosis Adrenalin beispielsweise aus dem „Silver Star“, Europas größter und höchster Achterbahn, während einer Rafting-Tour oder aus einer Raumfahrt mit dem „Eurosat“. Andere haben für sich dagegen eher die spektakuläre Gladiatorenshow ausgemacht oder bequem im 4D-Kino „Magic Cinema“ Platz genommen. Magisch deshalb, weil Sie dieses Kino mit allen Sinnen wahrnehmen. Frösteln Sie etwas in der Arktis, durchstreifen Sie das Dschungeldickicht und tauchen Sie ein in die Tiefen des Ozeans. Außerdem bietet der Park einen Religionsunterricht der vergnüglichen Art. Mit dem „Sinnenpark Ostergarten – Treffpunkt Jerusalem“ wird ein christliches Projekt aus dem vergangenen Jahr fortgeführt. Zwischen dem 8. April und dem 21. Mai begeben sich die Besucher auf eine Zeit- und Gefühlsreise in die Welt der Bibel.
Gewohnt gut, gut gewohnt
Gut untergekommen ist man im Europa-Park nicht nur tagsüber. Für Übernachtungen stehen drei 4-Sterne-Hotels zur Auswahl. Das „Colosseo“ ist das größte italienische Hotel außerhalb Italiens und vermittelt mit seinem römischen Bad und Freskenmalereien mediterranes Flair. Großen Komfort bieten auch das spanische Hotel „El Andaluz“ sowie das mittelalterliche Burghotel „Castillo Alcazar“. Einen etwas raubeinigeren Charme dagegen versprüht das Tipidorf. Hier schläft man in Tipis oder gleich, dem Präriehimmel so nah, im Planwagen.
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