Artikel dieser Ausgabe aus Familie & Gesellschaft
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Haben Sie den richtigen Knall?
Tipps für ein Silvester mit Kindern
Einmal im Jahr lädt der Kalender die Bevölkerung zu einem gemeinsamen „Kracher“ ein, und die Deutschen feiern ganz vorn mit. Keine Frage, am 31. Dezember werden auch die Straßen und der Nachthimmel reichlich beschenkt. Ein ganzes Land stürzt sich für eine Nacht in bunte Farben, grelle Effekte und eine laute Kulisse. Kein Wunder, dass Kinder so aktiv wie möglich daran teilhaben wollen.
Damit Ihre Silvesterfeier ein echter Erfolg wird und dabei auch für die Kleineren ein sicherer Spaß bleibt, haben wir an dieser Stelle ein paar
Tipps für Sie zusammengestellt.
In guter Form
Der Auftakt für eine gelungene Feier beginnt bei den Speisen. Unsere Empfehlung ist ein gemütliches Raclette-Essen. Zum einen, da es durch seine Vielseitigkeit besticht, und zum anderen, da man die Zeit zwischendurch nutzen kann, um das vergangene Jahr noch mal Revue passieren zu lassen. Zu einem Raclette gehört zweifellos Käse, optimalerweise Raclettekäse. Es empfiehlt sich allerdings, auch etwas Gouda oder eine andere milde Sorte parat zu haben.
Was darüber hinaus an Zutaten aufgeboten wird, ist Geschmackssache. Salami, Würfelschinken, Champignons, Paprika, Tomaten, Ananas und Mais gehören zu den klassischen Komponenten. Kartoffeln, Scampi, Kidneybohnen, Würstchen und Pfirsiche zählen da schon zum erweiterten Kreis. Wird zum Essen Fleisch gereicht, sollte man mit 50 – 100 g Käse pro Person rechnen, ansonsten sind 200 – 300 g zu kalkulieren.
Als Geheimtipp für die Kinder schlagen wir vor, Pfannkuchenteig anzurühren. Füllen Sie die Schalen mit diesem auf, garnieren Sie das Ganze mit Früchten und runden Sie es, je nach Vorliebe, mit Zimt und Zucker ab.
“Same procedure as every year?“
Nach dem Dinner für alle gibt es üblicherweise das „Dinner for One“. Schöner als TV-Brauchtümer allerdings sind selbst in die Wege geleitete Familientraditionen. Die üblichen Verdächtigen sind das Bleigießen und – mal ehrlich, ein Silvester ohne einen Unglücksraben, der in den scharfen Berliner beißt, ist doch eigentlich gar kein Silvester.
Damit der oder die so Gestrafte aber wieder auf einen glücklichen Weg zurückfindet, könnten Sie eine Art Ersatzsternschnuppe basteln. Dazu schreiben Sie und jedes Familienmitglied den ganz persönlichen Wunsch für das neue Jahr auf einen Zettel. Dieser wird daraufhin an einer Rakete befestigt und als Raketenpost gen Himmel geschickt.
Natürlich müssen Sie Ihre Wünsche nicht unbedingt hochjagen. Bewahren Sie sie in einer kleinen, gut verschlossenen Box auf und kramen sie diese erst beim nächsten Jahreswechsel wieder hervor, um zu sehen, was davon in Erfüllung gegangen ist.
Knallen oder knallen lassen
Sieht man mal von Wunderkerzen und Knallerbsen ab, haben es Feuerwerkskörper in sich. Verstärkt schleicht sich illegale Pyrotechnik aus Osteuropa ein, die statt Schwarzpulver einen Knallsatz verwenden. In ihrer Wirkung sind diese Produkte erheblich gefährlicher als in Deutschland zugelassene Ware. Sie explodieren schneller, und entwickeln dabei einen höheren Druck sowie höhere Temperaturen. Außerdem werden Werte von weit über 120 Dezibel erreicht. Zum Vergleich: Das entspricht in etwa dem Lärmpegel eines Presslufthammers. Gehen Sie auf Nummer sicher und geben Sie Ihrem Nachwuchs kein Feuerwerk an die Hand.
Deshalb sollten Sie vor dem Kauf unbedingt darauf achten, dass Feuerwerkskörper mit dem Kurzzeichen der Zulassungsbehörde („BAM“), der pyrotechnischen Klasse („PI“ oder „PII“) und einer laufenden vierstelligen Nummer ausgewiesen sind.
Und um letztlich ganz auf der sicheren Seite zu stehen, lesen und beherzigen Sie die Gebrauchsanweisungen.
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