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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Zum Geburtstag ein Kaugummi

Fisherman’s Friend wird 140 Jahre und schenkt sich ein neues Produkt

Fisherman’s Friend hat seine Range erweitert. Die Traditionsmarke feiert in diesem Jahr ihren 140. Geburtstag. Pünktlich zum Jubiläum gibt es Nachwuchs in der „Fisherman’s Friend-Familie“: Seit September stehen jetzt auch Kaugummis mit den Geschmacksrichtungen „Strong Mint“ und „Eukalyptus-Menthol“ unter dem bekannten britischen Label in den Regalen.

Historie

1865 entwickelte der britische Apotheker James Lofthouse aus Fleetwood in Lancashire für die speziellen Bedürfnisse der englischen Hochsee-Fischer eine extrem starke Tinktur aus Lakritze, Menthol und Eukalyptus gegen Husten und Heiserkeit. Er verdickte den Saft und heraus kam die noch heute typische Pastille.

Weltweiter Export

Fast hundert Jahre werden die Fisherman’s Friend Pastillen nur in der Gegend um Fleetwood angeboten. Mittlerweile haben die ovalen Rachenputzer nicht nur die Gaumen der Küstenbewohner erobert. 1963 macht die Urenkelin von Apotheker James Lofthouse, Doreen Lofthouse, die extrem starken Hustenpastillen über die Grenzen Englands bekannt. Die Nachfrage war groß. So groß, dass die Familie 1972 die erste und bis heute einzige Fisherman’s Friend Fabrik in Fleetwood eröffnet.
Das Unternehmen, das bis heute immer noch fest in Familienhand ist, ist der größte Pastillenhersteller weltweit. Fisherman’s Friend exportiert jährlich rund vier Milliarden Bonbons in mehr als 120 Länder.

Typische Werbung

Wer kann sich nicht mehr an diesen coolen Werbestreifen erinnern?! „Wie schmecken denn die?“ Ein Schwall Wasser klatscht dem Fragenden übers Haupt. Und aus dem Off hört der Zuschauer den Rat: „Nie fragen – kaufen!“ Die Frage aus dem ersten TV-Spot macht Fisherman’s Friend Ende der 80er zum Kult. 1995 setzt das Unternehmen noch einen drauf und bewirbt noch mehr die Stärke im Geschmack. „Sind sie zu stark, bist du zu schwach“ fordert Fisherman’s Friend die Verbraucher zum Härtetest auf. Und hat Erfolg. Der neue Claim zeigt, dass Fisherman’s Friend eine Marke für Menschen mit besonderer Persönlichkeit ist: „Für alle, die es etwas härter mögen“.

Neues Produkt

Obwohl es keine Pastille ist, haben die neuen Fisherman’s Friend Kaugummis das wesentlichste Merkmal der weltberühmten Lutschbonbons übernommen: die extreme Stärke. Im Vergleich zu „normalen“ Kaugummis schmecken die Fisherman’s Friend Kaugummis stärker, intensiver und länger dank innovativer Flexarome-Technologie. Nicht nur der Inhalt, auch die Verpackungsform ist neu. Die Pocket Bags stellen eine echte Innovation für den deutschen Markt dar. Sie sind leicht zu öffnen und wiederverschließbar und das Wichtigste: Die Kaugummis bleiben frisch. Nervige, verknickte Kaugummiverpackungen in der Hosentasche gehören also ab sofort der Vergangenheit an.

Fisherman’s Fan Club

Zeitgleich passend zur Einführung des Fisherman’s Friend Kaugummis erweitert das Unternehmen auch seine Website. Unter dem Motto „Verdächtig stark“ setzt Fisherman’s Friend wie beim gesamten Internetauftritt auf skurrile Elemente: Ein Polizeihubschrauber der „Fisherman’s Friend Chewing Gum Agency“ (FFCGA) sucht nach Kaugummis auf Deck des Fisherman’s Friend Trawlers. Der User sitzt dabei im Cockpit am Steuer. Kern der Website
www.fishermansfriend.de ist der Fisherman’s Fan Club. Hier werden in einem Online-Club registrierte User mit allerlei Zusatz­angeboten versorgt und zur Community zusammengeführt.

Fisherman’s Friend Sorten

Die weltberühmten Fisherman’s Friend werden bis heute nach James Lofthouse Originalrezept hergestellt. Die Pastillen gibt es in Deutschland bislang in folgenden Geschmacksrichtungen: Extra stark, Extra stark ohne Zucker, Wild Cherry ohne Zucker, Lemon ohne Zucker, Cool Citrus ohne Zucker, Anis, Mint, Mint ohne Zucker, Cool Cinnamon ohne Zucker und Salmiak ohne Zucker.
Die neuen Kaugummis werden in den beiden verdächtig starken Geschmacksrichtungen „Eukalyptus-Menthol“ und „Strong Mint“ erhältlich sein – natürlich zuckerfrei.

Geschichte des Kaugummis

Die „Sitte des Kauens“, so ein Lexikoneintrag von 1931, sei in den Vereinigten Staaten bereits seit 1876 üblich. In Europa habe der Kaugummi allerdings erst nach dem Ersten Weltkrieg Einzug gehalten. Gekaut wurde auf harzigen Tropfen aus der Rinde einer Gummibaumart. Die kaubare, aber unlösliche Masse wird heute entweder aus natürlichem Kautschuk oder Gutta (Chicle) oder aus Polyvinylacetat als Kaugrundlage mit Zusätzen von Zucker und Aromastoffen hergestellt.

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Fotos: Fisherman’s Friend