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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Wir stellen »Unser Norden«-Lieferanten vor:

Die Spirituosenfabrik G. Winkelhausen in Güstrow.

Wie so viele Köstlichkeiten, die uns das Essen und Trinken zum Genuss werden lassen, sind auch die sogenannten »geistigen Getränke« eher zufällig entstanden. Womöglich sogar durch Nachlässigkeit. Der nämlich wird es zu verdanken sein, dass vor mehreren tausend Jahren irgendwo auf der Welt eine Frucht zu gären begann mit dem Effekt, dass der ehemals süße, alkoholfreie Saft in einen anderen, höchst »beschwingenden« Zustand übergegangen war.
Dass diese frühen Schnäpse noch nicht viel gemein hatten mit den heute wohl bekannten Spirituosen, das ist so erfahrenen Traditionsunternehmen wie der Mecklenburger Spirituosenfabrik G. Winkelhausen zu verdanken.

Ein Blick zurück
Mit rund 31 000 Einwohnern ist Güstrow, wo die G. Winkelhausen GmbH ihren Firmensitz hat, die siebtgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns; darüber hinaus kann sich der beschauliche Ort mit den Namen einiger bedeutender Persönlichkeiten schmücken, die hier kürzere oder längere Zeit gewirkt haben.

Neben dem dänischen König Christian IV. (1577 – 1648) und dessen Mutter Sophie von Mecklenburg (1557 – 1631) zählte Güstrow auch geistige Köpfe wie den Schriftsteller Uwe Johnson (1934 – 1984) und den Bildhauer Ernst Barlach (1870 – 1938) zu ihren Einwohnern. Letzterer lebte sogar fast 30 Jahre dort und war bis zu seinem Tod in der Kreisstadt künstlerisch tätig.

Inzwischen blickt G. Winkelhausen
bereits auf eine über 160-jährige Geschichte zurück. Gegründet wird sie 1846, also in der vorrevolutionären Phase der Märzrevolutionen – und wer weiß: Womöglich haben die frühen Produkte aus der Manufaktur, quasi als Inspirationsquelle bei den unzähligen hitzigen Debatten, ihren ganz eigenen, kleinen Anteil an der letztlich erfolgreichen Etablierung bürgerlich-demokratischer Verhältnisse in Deutschland und Mitteleuropa gehabt.

Tatsache jedenfalls ist, dass der Name Winkelhausen in kürzester Zeit einen besonderen Ruf genießt und zum Garanten für hochwertige Spirituosen wird.

Und hochwertig bedeutet in diesem Fall auch: der Tradition verpflichtet. Immerhin gehen viele der Rezepturen, die Eingang gefunden haben in die Kreationen der Mecklenburger Spirituosenfabrik G. Winkelhausen, auf jahrhunderte­alte Zubereitungen zurück – mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass sie unter der Regie der erfahrenen Mitarbeiter des Hauses immer weiter ver­feinert worden sind.

Beste Marken unter einem Dach
Rund 70 Sorten umfasst das Sortiment des Unternehmens.
Der Ehrgeiz der Mecklenburger Spirituosenfabrik G. Winkelhausen, immer neue Geschmacksrichtungen in die Produktion aufzunehmen, hat dem Unternehmen nicht nur treue Abnehmer in aller Welt beschert, sondern auch seine Expansion voran­getrieben und es zu den vier führenden Betrieben in den neuen Bundesländern werden lassen.

So firmiert der gleichfalls renommierte Spirituosenhersteller Hartenfels seit 1997 als Tochterunternehmen der G. Winkelhausen GmbH.
Darüber hinaus hat sie Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts die Warenzeichen der bekannten Marken »Anker« und »Güldenstern« sowie 2001 die Marke »Sonne Richtenberg« erworben. Und selbstverständlich haben die unter diesen Namen vertretenen Köstlichkeiten auch unter dem neuen Firmendach nichts von ihrer Qualität eingebüßt.

Diesem hohen Anspruch ist es auch zu verdanken, dass viele Spirituosen der G. Winkelhausen GmbH mit den Medaillen der DLG ausgezeichnet sind. Dazu zählen unter anderem die Spezialitäten im »Unser Norden«-Sortiment: Wodka, Schwarzer Johannisbeer Likör, Saure Pflaume und Apfelkorn.
Ein Quartett, auf das man gern anstoßen mag!

Rein und klar: Wodka
Nicht nur die Russen schwören auf dieses Wässerchen, das nichts trüben kann: Wodka, gebrannt aus nichts anderem als Kartoffeln, Getreide und gegebenenfalls Melasse. Dank des konsequenten Verzichts auf Zusatzstoffe wie Aromen, fermentierte Stoffe und sogenannte Fuselöle hat Wodka den Ruf, dem Genießer keinen Brummschädel zu bescheren.

Fotos: G. Winkelhausen GmbH