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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Wenn das Fleisch rot wird …

Selbst Grill-Puristen werden bei ihnen schwach: Grillsoßen und Marinaden.

Die Welt ist voll von schönen Nebensachen – sei es ein Ball, dem 22 Männer oder Frauen aufgeregt hinterherlaufen, sei es ein flotter Tanz auf dem Parkett, bei dem man den ganzen Alltagsärger vergessen kann… oder eben eine leckere Soße, die dem gegrillten Stück Fleisch zwar keine höheren Weihen verleiht, ihm aber das gewisse Extra gibt.

Farbwahl
Die Zeiten, in denen Ketchup – in Ermangelung von Alternativen – am Grilltisch die Runde machte, sind längst vorbei; an seine Stelle ist eine erstaunlich große Auswahl an Soßen getreten, die für sich genommen schon nett anzuschauen sind. Zweifellos überfordert die Vielfalt im Regal zuweilen den Verbraucher (mal ehrlich: Wer wüsste aus dem Stand zu sagen, was eine Steaksoße von einer Zigeunersoße und die wiederum von der Barbecuesoße unterscheidet?), doch allein schon das enorme Spektrum an Farben verlockt zu mehrmaligem Nachgreifen.

Aber selbstverständlich variiert nicht nur die Optik, sondern auch das Innenleben dieser Würzsoßenen. Letztlich aber ist es dem persönlichen Geschmack überlassen, welche Sorte zu welchem Grillgut am besten passt. Eine goldene … oder besser gesagt rotbraune Regel gibt es allerdings schon: Dunkle Soßen harmonieren besonders gut mit Fleisch.

Eine – auch kaloriensparende – Alternative sind Marinaden auf der Basis von beispielsweise Speiseöl, Zitronensaft, Balsamico-Essig und frischen Kräutern. Wenn das Fleisch ausreichend lange darin eingelegt worden ist, erhält es eine gleichmäßige Würze, die man selbst in der kleinsten Faser noch schmeckt.

Foto: Knorr