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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Was für’n scharfes Ding!

Auch alkoholfrei ein Stimmungsmacher: die gepfefferte Sangrita.

Verwechseln Sie jetzt aber bitte nicht eine Sangrita mit einer Sangria, denn letztere, die „Spanierin“ also, schmeckt gänzlich anders als die scharfe „Mexikanerin“ – und außer der Namensähnlichkeit haben beide nicht viel miteinander am Hut.

Die Sangrita stammt, wie schon angedeutet, aus dem südamerikanischen Raum und wird vor allem in Mexiko sehr gern getrunken. Traditionell wird eine Sangrita in Schlückchen abwechselnd mit Tequila genossen. Dazu gibt’s Limonenspalten, die mit etwas Salz bestreut werden.

Ohne Frage schmeckt eine selbstgemachte Sangrita am besten! Eine strenge Regel, wie man sie zuzubereiten hat, gibt es jedoch nicht. Und das eröffnet echten Cocktail-Fans natürlich ein weites Feld an Möglichkeiten. Allerdings sollte eine Bedingung unbedingt erfüllt werden: Eine Sangrita muss sehr, sehr scharf sein! Meist wird sie mit fein gehackter grüner Chilischote, Chilipulver oder – wie in unserem Rezept – mit Cayennepfeffer hergestellt, aber diese Zutaten können prinzipiell auch durch Tabascosauce ersetzt werden.

Und dass es – selbst jetzt während der Faschingszeit – auch mal alkoholfrei geht, das beweist unser Rezept! Zur Not haben Sie ja noch den Tequila an Ihrer Seite. Prost!

chris