Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Voll die Tassen
Kaffee und Kuchen: Kaffeetassen-Kuchen
Der Tratsch ist eine schöne Sache – allein schon deshalb, weil man als Beteiligter nicht Gegenstand desselben ist.
In kultivierter Form wird das Tratschen zum Kaffeeklatsch, zu einer Plauderei also, die keinen festen Inhalt hat, sondern hin und her schwankt zwischen den Themen wie ein Schiff im Rhythmus der Wellen.
Wer nun glaubt, dass ein derart anarchistisches Gesprächsgehabe keinen festen Regeln folgt, irrt gewaltig und riskiert den Ausschluss aus der Runde. Zuhören gehört zum obersten Gebot – und sei es nur in Gestalt einer nachdenklichen Mimik, die Interesse heuchelt. Nicken an passender Stelle steigert die Achtung im Kreis der Teilnehmer ins Unermessliche und schafft Raum für eigene Ergüsse verbaler Art.
Des Weiteren ist zu beachten, dass schwerwiegende, geradezu philosophische Themen wenig Zukunft haben in solchen Runden. Klartext ist angesagt, das Objekt der Missgunst oder der Begierde will in deutlichen Worten benannt sein, Nebulöses genießt nur eine geringe Halbwertszeit. Und ist das Opfer des Tratsches erst mal gefunden, sollte bedacht werden, dass zu viel Häme die Aufmerksamkeit auf den Verbreiter dieser Häme lenkt. Frei nach dem Motto: Warum ist er bzw. sie eigentlich so hämisch?
Kurz und gut: Man sollte über das Ge-sagte stets einen schützenden Deckel legen. Anschaulich wird dies in unserem Rezept
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