Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Und er lohnt sich doch!
Im biblischen Paradies gerät er zum fatalen Objekt der Begierde - im täglichen Leben aber tut er einfach nur gut: der Apfel.
Die Forschung rätselt darüber, ob es sich bei der Frucht am Baum der Erkenntnis um eine Feige oder doch eher um einen Apfel gehandelt hat, aber zumindest die christlichen Bildnisse des Mittelalters stellen in diesem Kontext bevorzugt das Kernobst dar.
Auch sprachwissenschaftlich spricht einiges dafür, denn immerhin verweist das lateinische Wort für Apfel (malum) zugleich auf malus, das Böse – womit allerdings weniger die Frucht selbst gemeint ist, als vielmehr der Teufel in der Gestalt der Schlange, die Adam und Eva zum Kosten verführt.
Eine Zahnbürste mit Rundungen
Gesundheitstechnisch allerdings ist der Apfel unbestritten ein Geschenk des Himmels. Oder wie der Engländer zu sagen pflegt: »An apple a day keeps the doctor away.« In der Tat wartet der Apfel mit vielen wichtigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen auf. Die meisten dieser wertvollen Inhaltsstoffe befinden sich übrigens unmittelbar unter der Schale. Deshalb unser Rat: lieber die ganze Frucht genießen – vom Kerngehäuse einmal abgesehen.
Nicht zu verachten sind auch die verschiedenen im Apfel enthaltenen Fruchtsäuren. Sie wirken gewissermaßen wie eine natürliche Zahnbürste, schützen sie doch den Zahnschmelz vor Bakterien.
Die große Sortenvielfalt weltweit ermöglicht es uns, ganzjährig in den Apfel hineinbeißen zu können. Wer regionale Produkte bevorzugt, darf sich auf die heimische Ernte im Spätsommer und Herbst freuen.
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