Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Sonnengereifter Snack
Für Sie geerntet: Pistazien
Geröstet und gesalzen oder pur, direkt aus der Schale weggeknuspert – Pistazien sind ein gesunder und geschmackvoller Snack für zwischendurch. Wie zum Beispiel die „Wonderful Pistachios“ aus Kalifornien.
Inhaltsstoffe in 100 g verzehrbarem Anteil (Mittelwerte)
Eiweiß 17,5 – 21 g
Kohlenhydrate 11 – 16 g
Fett 51,5 – 54 g
Energie/Brennwert 2405 – 2607 kJ bzw. 581 – 623 g kcal
Kalifornien zum Mitnehmen
Mit den köstlichen Pistazien aus dem plaza- und sky-Sortiment genießen Sie 100 Prozent sonnengereiften Genuss aus Kalifornien. Diese Spezialität zeichnet sich durch ein besonders feinwürziges Aroma aus, weshalb sie nicht zuletzt als gesunder Snack für zu Hause und unterwegs hoch im Kurs steht. Also, gönnen Sie sich ein Stück Kalifornien – mit Pistazien der Marke „Wonderful Pistachios“.
Startklar für den Genuss – das zeigt uns die Pistazie ganz offen an. Wenn sie reif ist, springt ihre Schale ein wenig auf und gibt den Blick frei auf den hellgrünen Kern.
Mit den Fingernägeln oder einer leeren Pistazienschale lässt sich die Schale leicht in zwei Hälften teilen. Ein Nussknacker ist nur bei einigen wenigen Exemplaren erforderlich, die sich noch nicht von selbst geöffnet haben.
In ihrer orientalischen Heimat und in Südeuropa werden Pistazien am liebsten pur genossen, also weder gesalzen noch geröstet. Sie spielen aber nicht nur als Knabberei, sondern auch als Zutat zu verschiedenen süßen oder pikanten Köstlichkeiten eine Rolle. Ihr aromatischer, leicht süßlicher, würziger Geschmack sorgt sowohl bei dem gleichnamigen grünen Speiseeis wie auch bei der Mozartkugel oder anderen Pralinen und auch bei der Mortadella für das gewisse Etwas.
Altbewährte Reisebegleiter
Ihres hohen Nährstoffgehalts und ihrer guten Haltbarkeit wegen waren Pistazien insbesondere als Reiseproviant sehr beliebt. Schon in der Antike wanderten sie mit den Händlern und Forschungsreisenden auf der Seidenstraße vom Mittelmeerraum bis nach China und Indien – immer griffbereit für den kleinen Karawanenhunger. Die legendäre Königin von Saba soll Pistazien sogar derart gern gemocht
haben, dass sie die gesamte Ernte für sich und ihren Hofstaat einzog und dem einfachen Volk nicht das kleinste Nüsschen übrig ließ.
Herzschutz! Heute dagegen verzichten manche Menschen auf den Nussgenuss, weil sie sich cholesterinbewusst ernähren wollen und den relativ hohen Fettanteil in den kleinen Kraftpaketen fürchten. Zu unrecht!
Untersuchungen in den USA haben nämlich das Gegenteil ergeben: Ein regelmäßiger Pistazienverzehr (etwa 50 Gramm Pistazien, das heißt 10 – 20 Prozent der Gesamtkalorien täglich) kann den Cholesterinspiegel sogar deutlich senken.
Um fast zehn Prozent reduzierte sich dadurch bei den Teilnehmern einer mehrwöchigen Studie vor allem das schädliche LDL-Cholesterin, durch das sich Ablagerungen in den Gefäßen bilden können, die schlimmstenfalls einen Herzinfarkt oder Schlaganfall nach sich ziehen.
Die in Pistazien (oder auch in Olivenöl und Avocados) reichlich enthaltenen ungesättigten Fettsäuren dagegen helfen, das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu mindern.
Eine Nuss-Traube?
Streng botanisch gesehen ist die Pistazie keine Nuss, sondern wird – wie auch die Mandel und Cashew-, Pekan- oder Kokosnüsse – den Steinfrüchten zugeordnet. In Trauben wachsen jeweils zehn bis 25 Pistazien an Bäumen heran, die bis zu dreihundert Jahre alt werden können.
Männliche und weibliche Pistazienblüten sprießen an verschiedenen Bäumen. Die Pollen werden nicht von Bienen, sondern vom Wind weitergetragen.
mimu






