Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
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Schwarz. Stark. Bekömmlich.
Die Mokkacremetorte
Es gibt Begriffe, die kennt man einfach – aber längst nicht immer weiß man auch, was sich dahinter verbirgt. Wir belegen dies gern am Beispiel des Mokka.
Schon bei der Schreibung kursieren zwei Varianten: Während hierzulande das doppelte „k“ üblich ist, kennt man in Österreich eher den Mocca. In beiden Fällen ist ein Heißgetränk gemeint, dessen Name auf die jemenitische Hafenstadt Al Mukah zurückgeht – dem späteren Mokka.
Die Stadt war im 16. und 17. Jahrhundert der Hauptumschlagsplatz für Kaffee, ihr Name wurde gewissermaßen zum Synonym für die Pflanze und die daraus gewonnene Bohne. Und weil der Handelsweg nach Europa über das osmanische Reich führte, bürgerte sich irgendwann die Bezeichnung „türkischer Mokka“ ein. Strenggenommen jedoch verweist der Name neben seinen arabischen Wurzeln vor allem auf eine besondere Zubereitungsart.
Hierbei verwendet man ein kleines Kännchen, das nach Möglichkeit aus innen verzinntem Kupfer oder Messing gefertigt ist. Das Getränk selbst setzt sich aus Wasser, gemahlenen Mokkabohnen sowie braunem Zucker zusammen, die gemeinsam in dem Gefäß zum Kochen gebracht werden. Danach wird die entstehende Schaumkrone abgeschöpft, das Ganze noch einmal erhitzt und schließlich in kleine Tassen umgefüllt.
Das Ergebnis: ein gleichermaßen starker wie magenfreundlicher Kaffee, den man sowohl in flüssiger wie fester Form naschen kann.
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