Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
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Reine Zopfarbeit
Kuchen: Österlicher Mandelzopf
Am Ende der Fastenzeit erwartet Sie eine süße Überraschung: der österliche Mandelzopf.
Natürlich mundet dieser köstliche Gebäckkuchen auch all jenen, die es weniger streng nehmen mit Genüssen in der Passionszeit – schließlich steckt diese Süßigkeit voller guter Zutaten.
Die namensgebende Zutat stammt, wie sollte es anders sein, vom Mandelbaum (lat. Prunus dulcis), der den Menschen bereits seit 4000 Jahren mit der ebenso delikaten wie nahrhaften Steinfrucht versorgt. In Anbetracht dieser langen Zeit erstaunt es nicht, dass die Mandel eine beeindruckende Laufbahn als veredelnde Zutat hinter sich hat. So wäre das Marzipan ohne sie gar nicht denkbar – immerhin ist sie zu zirka 60 Prozent darin vertreten. Aber auch in vielen Kosmetika ist sie bzw. das aus ihr gewonnene Öl enthalten.
Und noch etwas: Mandeln sind im botanischen Sinne keine Nüsse. Dieses „Manko“ haben allerdings u. a. auch Cashewnuss, Walnuss und Paranuss – somit die Hauptdarsteller jedes ordentlichen Studentenfutters. Bei derart vielen Irrtümern kommt es also auf einen mehr oder weniger nicht an.
Eines aber ist gewiss: Unsere Oster-Leckerei wird Ihnen über alle Maßen schmecken!
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