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Mittwoch, 23. Mai 2012
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O Beere mio …

Süß und aromatisch: Weintrauben aus Italien.

Hätten die Götter in die Zukunft schauen können, wären sie über die „Karriere“ der Weintraube vermutlich sehr erstaunt gewesen.

Dass man sie nämlich auch in fester Form zu sich nehmen kann – und dies, ohne hinterher einen Brummschädel zu haben –, wäre ihnen wohl nicht unbedingt in den Sinn gekommen.

Von wegen Trauben
Tatsächlich hat der Mensch über viele Jahrhunderte eine ausschließlich weinselige Beziehung zu den Früchten der Weinrebe gepflegt. Was durchaus verständlich ist, immerhin eignen sich nur etwa zehn Prozent der weltweiten Ernte als Tafel-trauben. Der große Rest fällt geschmacklich eher säuerlich aus und wird entweder zu Wein gekeltert oder für andere alkoholische Getränke verarbeitet.

Apropos Trauben: In Wahrheit haben wir es natürlich mit Weinbeeren zu tun, was sich schon daraus erklärt, dass ja nur mehrere bis viele Beeren eine Traube bilden können. Abgesehen von dieser begrifflichen Entgleisung ist unbestritten, dass Weintrauben … pardon, Weinbeeren zu den verbreitetsten Früchten überhaupt zählen. Und besonders köstliche kommen aus Italien. Sie zeichnen sich durch eine ausgeprägte Süße aus.

Ob man sich mehr zu den dunklen Trauben hingezogen fühlt oder eher zu den hellen, das ist letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. In jedem Fall machen sie optisch wie auch geschmacklich eine gute Figur zu zahllosen Leckerbissen. Der Klassiker ist und bleibt natürlich die Kombination mit Käse, Baguette und einem guten Tropfen Wein.
esp

Foto: convenience-guide food studio