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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Mutzt du probieren

Rheinische Krapfen

Krapfen, im Rheinischen und Bergischen auch Mutzen genannt, gehören ebenso zum Karneval wie die rote Pappnase – allerdings sind sie deutlich bekömmlicher. Die frittierten Gebäckstücke (Schmalz oder Pflanzenöl kommt hier zum Einsatz) gibt es sowohl süß als auch salzig, und mancherorts haben sie sogar eine Füllung.

Schon zu Zeiten der Römer wurden sogenannte „Globuli“ (Kügelchen) genascht. Diese antike Leckerei war mit Honig bestrichen und mit Mohn bestreut. Wie die Spezialität über die Jahrhunderte dann zur Lieblingsspeise der Narren aufstieg, da­rüber kann nur spekuliert werden.
Glücklicherweise bleibt die Süßig- bzw. Salzigkeit auch all jenen vergönnt, die nicht zur Fraktion der notorischen Frohnaturen zählen. So gibt es zum Beispiel Brandteigkrapfen, manchen auch besser unter der Bezeichnung Windbeutel bekannt.

In Berlin wiederum ist vom Berliner Pfannkuchen die Rede – wohinter sich natürlich der allseits bekannte Berliner verbirgt. Und in Österreich sind die „Kiachln“ in aller Munde, mal mit Marmelade, mal mit Sauerkraut gefüllt.

espa