Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
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Licht und Schatten in Rio
Cocktail: Pérola do Rio
Manchmal reichen drei Buchstaben, um eine ganze Welt vor dem inneren Augen entstehen zu lassen – besonders dann, wenn sie das Wörtchen „Rio“ ergeben. Rio, das ist natürlich Rio de Janeiro, Brasiliens Highlife-Metropole und ehemalige Hauptstadt unterm legendären Zuckerhut.
Was immer der Fantasie zum Thema Lebenslust einfällt, findet sich hier: heiße Temperaturen, noch heißere Samba-Rhythmen und – Vorsicht, ganz besonders heiß – jede Menge schöner, leicht beschürzter Frauen, die sich am kilometerlangen Strand von Copacabana in der Sonne rekeln oder auf der Promenade flanieren.
So viel zur sonnigen Fassade der berühmten Stadt. Allerdings hat sie auch ihre düstere Seite, und die zeigt sich spätestens nach Einbruch der Dämmerung. Denn alles andere als lebenslustig, sondern vielmehr lebensmüde ist der Tourist, der zu dieser Uhrzeit seine vier Wände verlässt.
Bandenkriege sind ebenso an der Tagesordnung wie Raubüberfälle – und ein Menschenleben gilt nicht viel. Bedeutend bekömmlicher ist es daher, am Abend im Hotel zu bleiben und einen Pérola do Rio zu mixen.
So erhalten Sie sich auch nach Sonnenuntergang die nötige Portion Gelassenheit.
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