Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Klein, lecker und auch gesund
Kekse, die gut tun
Der Keks ist als Kleinigkeit für zwischendurch, zum Kaffee oder Tee oder als kleiner Kuchenersatz beliebt. Doch häufig plagt gerade den Gesundheitsbewussten das schlechte Gewissen bei allzu ausgiebigem Genuss der süßen Verführer. Dazu besteht aber nicht immer Grund, denn Kekse enthalten viel mehr gesunde Bestandteile, als man vielleicht vermutet.
Vitamine, Mineralstoffe und mehr
So werden bereits bei vielen Kekssorten statt des weißen Mehls Vollkornmehl oder Haferflocken verwendet. Es wird aus dem vollen Korn gewonnen und enthält so ziemlich alles, was der Mensch zum Leben braucht: Vitamine (besonders aus der B-Gruppe), Mineralstoffe (vor allem Eisen, Kalium und Magnesium), wertvolles Eiweiß, Ballaststoffe, die lange sättigen, und Kohlenhydrate.
Weitere häufige Bestandteile von Keksen sind z. B. Mandeln und Sonnenblumenkerne. Sie enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann und deshalb lebensnotwendig sind. Auch helfen sie bei der Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E, und K. Ferner genießt der Mandelkern bereits seit der Antike eine besondere Wertschätzung als Heilmittel. Er trägt nicht nur zur Stärkung des Herzens bei, sondern kam in der Vergangenheit, insbesondere in südeuropäischen Ländern, als Stärkungsmittel für Schwangere zum Einsatz.Kekse mit Milchfüllung bestehen – wie der Name schon verrät – u. a. aus Milch, und die hat es in sich. Schließlich ist sie gewissermaßen unser erstes Nahrungsmittel nach der Geburt, auch wenn sich die Muttermilch anders zusammensetzt. Aber auch in der Milch im Einkaufswagen steckt vieles drin, was wir brauchen: Kalzium, leicht verdauliche Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße, B-Vitamine und Vitamin D.
Wegen ihres süß-säuerlichen Geschmacks sind Cranberries, Johannisbeeren, Äpfel oder Orangen in Keksen ein guter geschmacklicher Kontrast. Sie enthalten viel Vitamin C, das Infektionen vorbeugt und die Erkältungsdauer maßgeblich verkürzen kann.
Gewürze – fein, aber oho
Viele Gewürze in Keksen unterstützen die Verdauung. Kardamom regt z. B. Bauchspeicheldrüse und Galle an, Anis beugt Blähungen vor und fördert die Schleimlösung bei Katarrhen der Atemwege. Zimt beeinflusst den Blutzuckerspiegel positiv sowie die Blutfette (nämlich das schlechte LDL-Cholesterin und die Triglyceride). Vanille wirkt stimmungsaufhellend, besonders in Kombination mit Kakao, und Ingwer hilft gegen Übelkeit und Erbrechen, ist schmerzlindernd, kreislaufanregend und krampflösend.
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