Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Kater gesucht!
Cocktail "Robin"
In weiten Teilen der Welt zählen Kartoffeln zu den Grundnahrungsmitteln – manchmal sogar in flüssiger Form. Schließlich lässt sich aus dem Erdapfel ein Schnaps destillieren, der insbesondere bei unseren östlichen Nachbarn den Ruf eines magischen Tranks genießt.
Die Rede ist natürlich vom Wodka oder auch dem „Wässerchen“, wie es auf Deutsch heißt.
Erfunden wurde das Getränk im 14. Jahrhundert, und wie bei vielen anderen geistigen Getränken hatten auch hier die Mönche ihre Hände im Spiel. Als Rohstoff wählten sie mal Roggen, mal Weizen oder Mais – doch wie sich schnell herausstellte, war es vor allem die Destillation, die über die Qualität entschied.
So wundert es kaum, dass über die Jahrhunderte die preiswerte Kartoffel zum beliebtesten Gemüse der Selbstbrenner aufstieg. Und noch heute gilt: Wer sich auf die Kunst der Herstellung versteht, gewinnt auch hieraus einen leckeren Tropfen.
Ein Russe könnte auf diese Spirituose vermutlich endlose Hymnen lallen
Pardon: singen – nicht zuletzt, weil ein hochwertiger Wodka selbst bei reichlichem Verzehr keinen Kater beschert. Einen Rausch beschert er aber schon. Ein Grund mehr, ihn sich mit ein paar erfrischenden Zutaten zu versüßen.
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