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Dienstag, 22. Mai 2012
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Fitmacher in Rot

Friesentorte mit Johannisbeeren

Allein schon optisch macht die Kombination was her: Rote Beeren, weiße Sahne und sandfarbener Teig – bei einem solchen Farben-Mix kann man durchaus von einem Gedicht von Torte sprechen.

Da nimmt man es auch gern in Kauf, wenn einem der erste Bissen etwas sauer aufstößt. Ein wenig Nachzuckern der Früchte kann da ebenso helfen wie eine Extraportion Süßungsmittel in der Schlagsahne.

„Beerenfit“
Gar nicht sauer macht einen dagegen ein Check der gesunden Inhaltsstoffe. So besitzen Johannisbeeren einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Bereits die roten warten mit circa 30 Milligramm je 100 Gramm auf, die schwarzen bringen es sogar auf die vierfache Menge. Außerdem enthalten die Strauchgewächse viele wertvolle Mineralstoffe. Kein Wunder also, dass sie als Heilmittel gut im Ruf stehen – etwa bei Rheuma- und Gichtbeschwerden.

Johannisbeeren verdanken ihren Namen dem Zeitpunkt ihrer Genussreife, denn die ist etwa am Johannistag, dem 24. Juni, erreicht. Natürlich sollte man dieses Datum nicht auf die Goldwaage legen, je nach Witterung und Standort lässt sich auch noch im Juli und frühen August eine leckere Ernte einfahren.
Ewig wird aber auch das nicht gelingen, denn ein Johannisbeerstrauch wird im Schnitt nur 15 Jahre alt.

Allerdings hat er in dieser Zeit so viel „geleistet“, dass er sich mit ruhigem Gewissen aus der Arbeit zurückziehen kann: Auf 55 Kilogramm Beeren bringt er es im Verlauf seines Lebens. Eine beerenstarke Leistung, oder?

espa

Foto: convenience-guide food studio