Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Fit für tropische Tage
Melonen
Voll ausgereift und leicht gekühlt – so schmecken die bewährten Durstlöscher in heißen Zeiten besonders gut.
Unter den Früchten des Sommers gehören Melonen zu den (im wahrsten Sinne des Wortes!) ganz großen Schlankmachern. Da sie zu 85 bis 95 Prozent aus Wasser bestehen, sind sie ausgesprochen kalorienarm.
Schon vor gut 4000 Jahren standen die ursprünglich aus Süd- und Zentralafrika stammenden Melonen bei den alten Ägyptern hoch im Kurs.
„Groß-artige“ Gemüsebälle
Das Wort „Melone“ leitet sich vom griechischen Wort „milo“ für Apfel ab. Und wie Obst – in appetitliche Schiffchen geschnitten, zum Dessert oder als Snack zwischendurch – werden Melonen ja meist auch genossen. Botanisch streng genommen sind sie aber eigentlich ein Gemüse. Sie gehören, wie die Gurke, zu den Kürbisgewächsen.
Süß oder saftig
Innerhalb der Melonenfamilie gibt es zwei Untergruppen: Die besonders saftigen, grünschaligen und rotfleischigen Wassermelonen einerseits und die süßeren Zuckermelonen andererseits, zu denen Honigmelonen, Netzmelonen und Cantaloup-Melonen gehören. Speziell Zuckermelonen mit orangefarbenem Fruchtfleisch enthalten viel Provitamin A, das sich als Jungbrunnen für Augen, Haut und Haar einen Namen gemacht hat.
Eine kernige Sache!
Im Gegensatz zu Zuckermelonen sind bei Wassermelonen die Kerne recht unordentlich über das gesamte Fruchtfleisch verteilt. Doch man muss sich den Genuss nicht durch akribische Herauspulerei verleiden, die Kerne können durchaus mitgegessen werden.
mimu



