Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Fabelhaft flexibel
Der angenehm zurückhaltende, frische und leicht nussige Geschmack der Zucchini fügt sich harmonisch in die unterschiedlichsten Speisen ein.
Zucchini klingen und schmecken nach Italien, nach Urlaub, nach Sonne und Süden. Als mediterrane Antipasti zubereitet sind sie zu einem echten Klassiker unter den Gaumenfreuden geworden; doch damit sind die Möglichkeiten dieses vielseitigen Gemüses beileibe noch nicht erschöpft!
Ob roh im Salat oder gegrillt, ob mit Hackfleisch gefüllt oder mit Schafskäse überbacken, ob als Suppe oder zur Pasta: Dank ihres unaufdringlichen Eigengeschmacks sind Zucchini ausgesprochen vielseitig verwendbar. Statt Kartoffelpuffer kann es sehr gut auch einmal Zucchinipuffer geben – und wer sich entschließt, Brot oder Kuchen mit Zucchini zu backen, kann sich auf eine Extraportion Saftigkeit im Teig freuen.
Doch bleiben wir bei der Gemüsebeilage: Die »besten Freunde« der Zucchini sind hier Tomaten, rote Paprika, Zwiebeln und Knoblauch. Und das nicht nur, weil diese fünf geschmacklich perfekt miteinander harmonieren, sondern auch, weil sich die in ihnen enthaltenen gesunden Bioaktivstoffe optimal ergänzen.
Regelmäßig genossen, unterstützen Zucchini die Eiweißverdauung. Das macht sie zu einer idealen Beilage zu hellem Fleisch, Fisch und Geflügel; wobei unsere Geschmacksnerven uns speziell die Kombination mit Hähnchenbrust sehr empfehlen.
Das »Universalgenie« in der Küche
Abgesehen davon, dass Zucchini warm oder kalt, gebraten, geschmort oder – besonders vitaminschonend! – im Dampfkochtopf zubereitet immer wieder aufs Neue ein Genuss sind, lassen sie sich auch ganz unkompliziert verarbeiten.
Kurz abgespült und zurechtgeschnitten können die handelsüblichen, zehn bis 20 Zentimeter langen Zucchini fast vollständig wie gekauft in den Topf oder die Pfanne wandern. Nur der Stielansatz muss vorher entfernt werden. Die dünne grüne (oder manchmal auch gelbe) Schale kann jedoch ebenso bedenkenlos mitverzehrt werden wie die weißen Kerne im Inneren. Falls Ihnen die Kerne jedoch zu hart sein sollten, schaben Sie diese einfach mit einem Löffel aus der halbierten Frucht heraus.
Frische Zucchini halten sich im Kühlschrank bei rund zehn Grad bis zu drei Wochen – aber nur, wenn sie sich dabei nicht in Gesellschaft von Tomaten oder von nachreifenden Obstarten wie Äpfeln befinden.
Je kleiner, desto feiner
Ähnlich wie der Gurke, so traut man auch der Zucchini kaum zu, dass dieses schlanke kleine Früchtchen mit aller botanischen Ernsthaftigkeit betrachtet zu den Kürbisgewächsen gehört. Denn Kürbisse sind ja eher dafür bekannt, dass sie die größten Früchte der Welt hervorbringen.
Nun, rund und riesengroß werden – das kann der kleine grüne Kürbis Zucchini im Prinzip durchaus auch. Und zwar dann, wenn man ihn nicht in seiner jugendfrischen »besten Geschmacksphase« (also bei einer Länge von zehn bis 20 Zentimetern) erntet, sondern einfach immer weiterwachsen lässt.
Dann nämlich werden auch Zucchinipflanzen so riesig und dicklich-rund wie ihre Kürbiskollegen. Doch geschmacklich verlieren sie umso mehr, je mehr sie an Größe gewinnen. mimu
Inhaltsstoffe in 100 g
verzehrbarem Anteil (Mittelwerte)
Eiweiß 1,2 – 1,6 g
Kohlenhydrate 2 – 2,2 g
Fett 0 – 0,4 g
Ballaststoffe 1,1 g
Brennwert 75 – 80 kJ bzw.18 – 19 kcal
Blumengruß
Im Sommer werden frische Zucchini manchmal auch mit einer großen gelben Blüte angeboten. Diese Blüte ist ebenfalls essbar - und sogar eine besondere Delikatesse, die man als frische Dekoration, die man als frische Dekoration im Salat oder auch in Fett ausgebacken genießen kann.



