Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Es muss nicht immer Kotelett sein
Fisch grillen
Grillen macht für viele den Sommer zur schönsten Zeit des Jahres, und an lauen Abend duftet es überall nach frisch Gegrilltem. Doch Bratwurst, Holzfällersteak und Hähnchenschenkel bekommen zunehmend Konkurrenz aus dem Wasser: Laut einer Umfrage sagt jeder Zweite schon jetzt Ja zu Fisch und Meeresfrüchten auf dem Grill. Doch ist Fisch nicht ganz einfach zu grillen – deshalb hier ein paar Tipps.
Frischer Fisch
Schon beim Einkauf sollte der Fisch frisch aussehen, d. h. die Augen klar und die Kiemen rosafarben. Außerdem sollte er nicht „fischig“ riechen. Andernfalls: Finger weg! Ob am Stück oder als Filet – Fisch ist sehr schnell verderblich, deswegen darf die Kühlkette auf keinen Fall unterbrochen werden. Bis kurz vor dem Grillen sollte er gut gekühlt bleiben, und am besten legt man ihn in einer Schale auf Eis oder in eine Kühlbox griffbereit in die Nähe des Grills. Oder aber, er bleibt im Kühlschrank und wird erst dann rausgeholt, wenn er von dort sofort auf den Rost kommt.
Welchen Fisch hätten S denn gerne?
Früher hieß es immer, je fettreicher und fester der Fisch, desto besser eignet er sich zum Grillen. Deshalb rangierte die Makrele auf der Grillfisch-Hitliste jahrelang auf Platz 1. Mittlerweile kommen auch fettarme und zarte Fische zum Zug, wie beispielsweise die Forelle. Kleine bis mittelgroße Fische haben den Vorteil, dass sie als Ganzes gegrillt werden können. Lässt sich die Rückenflosse leicht mit der Hand rausziehen, ist der Fisch fertig – bei einer Dicke von etwa 7 cm sind das ungefähr 15 – 20 Minuten. Fischfilets oder -steaks, auch Garnelen oder Scampi, können ebenfalls auf dem Rost gegrillt werden, besonders empfehlenswert sind dabei Lachssteaks. Die funktionieren auch gut als Spießchen, zusammen mit verschiedenen Gemüsesorten.
Einlegen oder nicht einlegen
das ist hier Geschmackssache. Alles, was den Fischgeschmack verfälscht, kann nicht gut sein, das sagen die einen – warum nicht mit Kräutern und Gewürzen experimentieren, sagen die andern. Was den zeitlichen Vorlauf betrifft, reicht es vollkommen, den Fisch einen Tag vorher entweder einzulegen oder mit Marinade zu bestreichen und in den Kühlschrank zu legen. Ganze Fische werden vor dem Marinieren auf beiden Seiten drei- bis viermal tief eingeschnitten, damit sich die Aromen besser verteilen. Wer knapp in der Zeit ist, kann die Einschnitte auch einfach mit Kräutern, Zitronen- und Limettenspalten oder Kräuterbutter spicken – dann allerdings sollte der Fisch in Alufolie verpackt werden, damit die schmelzende Butter nicht in die Glut tropft.
Hilfsmittel
Fisch hat die Eigenschaft, am Rost festzukleben und beim Wenden zu zerfallen. Der Rost sollte deshalb vorher gut mit Öl eingestrichen werden. Wer das Risiko trotzdem nicht eingehen will, setzt auf Grillschalen aus Aluminium. Dabei verlängert sich die Grilldauer allerdings ein bisschen – ein Fischfilet von 2 cm Dicke beispielsweise bräuchte dann 10 Minuten. Empfindliche Filets, die leicht zerfallen, sind am besten in einem Stück Alufolie aufgehoben. Das hat den Vorteil, dass man noch etwas Fischfond oder Wein dazugießen kann, was den Fisch besonders saftig macht. Allerdings geht dabei der typische Grillgeschmack flöten. Aber auch hier gilt: Einfetten ist das halbe Gelingen. Eine sehr praktische Alternative sind die so genannten Wenderoste oder Fischkörbe. Darin lassen sich ganze Fische grillen und vor allem bequem wenden, ohne den Fisch zu zerfleddern oder sich die Finger zu verbrennen.
Hitze – nein danke!
Das sehr zarte Fleisch von Fisch (und Meeresfrüchten überhaupt) wird deutlich schneller gar als Würstchen und Steaks und trocknet aus, wenn die Grillzeit zu lang ist. Ist die Temperatur zu hoch, kann es passieren, dass der Fisch außen schwarz und innen roh ist. Deshalb ist die wichtigste Regel beim Fischgrillen: moderate Temperatur und den Rost eine Stufe höher stellen.
Das gute Gewissen
Wer sich an einem Grillabend ein Stück Fisch auf den Rost legt, hat neben einem überzeugenden Geschmackserlebnis noch das gute Gefühl, etwas für seine Gesundheit zu tun. Denn auch die fettreicheren Fische, wie beispielsweise Lachse, haben immer noch gut 40 Prozent weniger Fett (und damit auch weniger Kalorien) als ein durchwachsenes Nackensteak. Dazu kommen gesunde Omega-3-Fettsäuren, die einem Herzinfarkt vorbeugen. Da fällt es leicht, noch eine zweite Portion zu essen – denn so lecker wie gegrillter Fisch war gesundes Essen noch nie. Bleibt also nur noch zu klären, wo Sie einen besonders guten „Fang“ machen. Wir empfehlen das ausgezeichnete Frische-Angebot von „delikatessa marina“. Der Frischfisch-Spezialist heißt Sie in den plaza-Häusern in Kiel, Lübeck und Büdelsdorf willkommen.
Hier geht nur das Beste ins Netz!
Fischkauf ist Vertrauenssache, denn bei Meeresfrüchten aller Art ist die Frische absolut entscheidend. „delicatessa marina“ hat sie – ganz gleich, ob Sie Lust auf ein Fischbrötchen haben, einen Feinschmeckersalat wünschen oder Ihren Partygästen ein maritimes Buffet der Extraklasse bieten wollen.
Sie finden uns unter anderem hier:
im EKZ Sophienhof
Sophienblatt 20, 24103 Kiel
und in den plaza-Centern
Winterbeker Weg 44, 24114 Kiel
Hollerstraße 78, 24782 Büdelsdorf
Ziegelstraße 232, 23556 Lübeck
Kantstraße 3 – 17, 23566 Lübeck
Norderstraße 16, 21502 Geesthacht
Rudolf-Diesel-Straße 1, 25524 Itzehoe
www.delicatessa-marina.de
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